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60 Jahre BRD: Zukunftsforscher Horx über die nächsten 60 Jahre

60 Jahre Ausblick  

Es geht uns besser, aber wir fürchten uns mehr

11.05.2009, 10:56 Uhr

Matthias Horx, Trend- und Zukunftsforscher am eigenen "Zukunftsinstitut" (Foto: Klaus Vyhnalek)Matthias Horx, Trend- und Zukunftsforscher am eigenen "Zukunftsinstitut" (Foto: Klaus Vyhnalek)

Die Frage drängt sich - angesichts des 60. Geburtstags - auf: Wie sieht es in Deutschland in weiteren 60 Jahren aus? Und wer könnte das besser beantworten als ein Zukunftsforscher? Matthias Horx ist Deutschlands bekanntester - t-online.de sprach mit dem ehemaligen Journalisten über die Bundesrepublik im Jahr 2069.

t-online.de: Herr Horx, wenn wir jetzt mit einer Zeitmaschine ins Jahr 2069 reisen könnten, was würde uns bei einem ausgedehnten Spaziergang wohl als erstes auffallen?

Matthias Horx: Vielleicht wäre das gar nicht so spektakulär: Man würde auf relativ viele gewohnte Dinge stoßen. Auch früher haben die Menschen oft absolute Brüche und Sensationen von der Zukunft erwartet, die so gar nicht eingetreten sind. Das liegt natürlich daran, dass Menschen immer Menschen bleiben, auch wenn sie etwas andere Geräte benutzen. Auch in 50 Jahren werden die Autos noch vier Räder haben und die Menschen zwei Augen. Was einem sicher auffallen würde, wäre eine andere Energiestruktur: Jedes Haus wird in 50 Jahren eine Komplett-Fassade aus Solarkollektoren haben. Selbst die Fenster werden Energie aufnehmen.

So klein erscheinen die Unterschiede zwischen 1900 und heute aber nicht. Denken Sie an Handys, Kleidung, Umweltverschmutzung ...

Vielleicht, aber denken Sie daran, dass alles eine Vorerfindung hat. 1911 wurde in Amerika das erste Handy angeboten. Das war allerdings ein Koffer und ein bisschen zu schwer. Aber viele Dinge bleiben eben auch sehr konstant. Denken sie an Gebäude: Man kann sich sehr gut vorstellen, dass ein Gebäude in Zukunft ein Energieproduzent sein wird. Auf der anderen Seite werden Häuser heute immer noch so gebaut, wie vor 200 Jahren - Stein auf Stein, mit 20 verschiedenen Gewerken und schuftenden Arbeitern. Wir haben eben auch sehr zähe Beharrungskräfte in unserer Gesellschaft. Die Zukunftsforschung beschäftigt sich genau mit dieser Abwägung.

Unser Land wir 60
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60 Jahre nach Gründung der Bundesrepublik haben wir Deutschen Angst vor Armut, Terror, Klimawandel und der Überalterung der Gesellschaft. Wovor werden wir nach weiteren 60 Jahren Angst haben?

Das sind immer dieselben Motive. Der Mensch ist ja als Angstwesen konstruiert. Wir sind gewissermaßen die evolutionären Erben der Ängstlichen. Diejenigen, die zuviel Mut hatten, sind irgendwann dem Säbelzahntiger zum Opfer gefallen. Die Motive kommen immer wieder: Sie können im Prinzip vor 100 Jahren dieselben Ängste erkennen, die wir heute haben: Umweltverschmutzung, Naturkatastrophen, Armut, Krieg.
Das sind ja alles Metaphern für die Ängste, die schon die Ur-Horde plagte. Allerdings bringen neue Technologien auch neue Ängste. Es ist wahrscheinlich, dass es in 50 Jahren die ersten lebensverlängernden Techniken gibt - vielleicht kann man das gesunde Leben auf 120 bis 130 Jahre verlängern. Wahrscheinlich werden wir dann dieselben Angst-Talkshows im Fernsehen haben, in denen es heißt: "Geht die Welt heute unter - oder erst morgen?" Wahrscheinlich wird Anne Will dann immer noch dasitzen und moderieren - als dreidimensionaler Avatar.

Welche von unseren Ängsten werden sich bewahrheiten?

Keine. Das ist ja das Paradox: Es geht uns immer besser, aber wir fürchten uns immer mehr. Nehmen wir das Beispiel Alterung: Ich kann mich an Diskussionen vor einigen Jahren erinnern, wo Feuilletonisten Brand und Schwefel auf die deutsche Nation herunterregnen ließen, im Sinne von "Die Deutschen sterben aus!" Inzwischen hat sich da ein nüchternerer Ton durchgesetzt. Wir verstehen erstens, dass Alterung eine Chance bedeutet, dass wir mit höherer Gesundheit älter werden können. Zweitens, dass es eigentlich ganz gut ist, wenn unsere Gesellschaft ein bisschen schrumpft, denn wir sind eigentlich ein sehr dicht besiedeltes Land.
Die Geburtenrate wird wieder ansteigen, das tut sie jetzt schon langsam. Wir werden in 50 Jahren vielleicht 75 Millionen Menschen sein (statt derzeit 82 Millionen, Anm.d.Red.). Das ist immer noch eine Menge für eine so relativ geringe Fläche. Aber die Menschen werden andere Biographien haben, sie werden aktiver im Alter und flexibler in der Familiengründungsphase sein.

Sie befürchten nicht, dass Deutsche beispielsweise zur Minderheit im eigenen Land werden?

Die Überfremdungsdebatte ist Quatsch. Wenn wir uns die Zahlen genauer ansehen, dann zeigt sich, dass die Geburtenrate der Zugewanderten sich der der "eingesessenen Deutschen" mehr und mehr annähert. Bei acht Prozent Ausländern ist das, glaube ich, ein bizarre Angst - allerdings eine, die wir auch aus alten politischen Kontexten kennen, und die man leicht funktionalisieren kann. Die Frage ist ja, ob wir in 60 Jahren die Frage der Kultur- und Nationsfrage noch so bewerten wie heute. Wir haben ein immer noch genealogisches (auf die Abstammung bezogenes, Anm.d.Red.) Weltbild. Das ist in Deutschland leider sehr ausgeprägt.

Das heißt?

Wenn Sie beispielsweise in angelsächsischen Ländern unterwegs sind, werden Sie diese Debatte selten hören. Weil es völlig klar ist, dass es dunkelhäutige und andershäutige Engländer gibt, und dass Migration eine Gesellschaft bereichert. Das sind wie gesagt, neurotische Ängste, von denen die deutsche Gesellschaft besonders geplagt wird. Wir sehen aber auch, dass es langsam den Konsens einer größeren Vernunft gibt. Die Frage ist ja, wie wir Deutschen uns in 50 Jahren definieren. Ich glaube, wir werden uns dann weit mehr als Europäer sehen. In 60 Jahren wird der Hochgeschwindigkeitszug - vielleicht dann ein Magnetzug - von London nach Budapest durchfahren.
Das Europa der Zukunft ist ein Europa der Regionen - wir sprechen auch von "Glokalisierung". Man wird sich eher als Hamburger oder als Schwarzwälder oder als Rheinhesse oder was auch immer empfinden. Ich wage zu prognostizieren, dass dann das Fest zu "120 Jahren BRD" ein bisschen kleiner ausfallen wird, als heute. Das Nationale verblasst zugunsten des Europäischen und des Regionalen.

Wird es dann noch einen Sozialstaat geben, oder wird jeder auf sich gestellt sein?

Ja, es wird dann einen noch weiterentwickelten Sozialstaat geben. Spüren Sie übrigens, dass Ihre Fragen immer nur aus Angst heraus gestellt sind? Das ist die typische Art und Weise, deutsch zu fragen. Wir erleben gerade einen historischen Prozess in Richtung Sozialstaat: Amerika sozialdemokratisiert sich, auch in China werden die ersten Anzeichen eines Sozialstaates sichtbar. Es ist allerdings die Frage, wie geschickt wir unser Sozialsystem weiterarbeiten. Das alte Umverteilungsmodell ist überholt. Die zentrale Soziale Frage der Zukunft wird die Bildung.

Machen wir weiter mit der Angst: Manche Pessimisten sagen angesichts der allgemeinen Politikverdrossenheit den Untergang der Demokratie voraus ...

Das kann natürlich passieren, wenn die Panik und innere Aggression überhand nehmen. Aber an sich hat unsere Demokratie im Vergleich zu allen Vorgänger-Modellen sehr starke Bindungskräfte entwickelt. Es hängt eben sehr davon ab, wie weit wir in der Lage sind, unsere Ängste im Zaum zu halten und konstruktiv über die Zukunft nachzudenken. Ob die Demokratie sich weiterentwickelt, hängt zum Beispiel davon ab, ob Journalisten künftig in der Lage sind, nicht nur Angstfragen zu stellen, sondern auch echte Zukunftsfragen im Sinne von: Was kann man lösen, wohin gehen die Verhältnisse wirklich? Angst ist immer das, was letztlich die Demokratie zum Scheitern bringt. Wenn die Menschen Angst haben, benachteiligt zu werden, oder wenn die Angst die Vernunft übersteigt, haben wir ein großes Problem.

Gestatten Sie noch eine Angstfrage?

Sie können so viele Angstfragen stellen, wie Sie wollen, aber Sie werden auch meine Antworten ertragen müssen.

Was prognostizieren Sie denn für den Zusammenhalt der deutschen Gesellschaft? Wird es uns gelingen, alle Bürger zu einer "deutschen Wertegemeinschaft" zusammenzuschweißen, unabhängig von Herkunft oder Religion?

Das fände ich furchtbar, wenn wir alles zu einer "deutschen Wertegemeinschaft" zusammenschweißen würden. Da kriege ich eine Gänsehaut, wenn ich so eine Formulierung höre. Ich glaube, dass wir schlichtweg simple republikanische Grundregeln entwickelt haben, die heute schon sehr stabil und dauerhaft sind. Und das reicht völlig aus. Jede zukunftsfähige Gesellschaft braucht Vielfalt, Differenz und Toleranz, kein Zusammenschweißen. Es gibt ein Set von Grundrechten und Freiheiten, auf die sich eine Gesellschaft verbindlich einigen muss und gleichzeitig braucht sie eine große Toleranz gegenüber verschiedenen Wertesystemen. Nur so kann es funktionieren.
Denn sonst wird die Mehrheit mehr oder minder tyrannisch über eine Minderheit herrschen, und das ist etwas, was dem friedlichen Zusammenleben der Gesellschaft nicht entspricht. Wenn wir uns heute multikulturelle Gesellschaften anschauen, die auch funktionieren, dann haben Sie immer eher ein pragmatisch nüchternes, republikanisches Modell. Denken Sie an Kanada, denken Sie an die Vereinigten Staaten, wo es auch Minderheitenprobleme, aber auch einen funktionierenden Verfassungspatriotismus gibt. Das Lebendige und Innovative an diesen Kulturen ist gerade, dass die nicht einheitlich, sondern vielfältig sind.

Werden wir mal etwas profaner: Wie wird sich 2069 unser Arbeitsleben darstellen?

Viele Berufe werden nicht mehr so heißen wie heute. Einfache Arbeiter wird es seltener geben. Einfache Arbeit wird von Maschinen und in höherer Produktivität von Systemen erledigt. Das, was wir seit vielen Jahren als Ent-Industrialisierung erleben, wird sich weiterentwickeln. Wir werden ein viel höheres Bildungsniveau haben müssen. Wir haben in der Bildungsmobilität der Bevölkerung in den vergangenen 30 Jahren eher eine Stagnation erlebt. Andere Länder sind da sehr viel weiter. In Finnland haben 90 Prozent der Schulabgänger Abitur. Die Zukunft bringt eine Hochbildungsgesellschaft. Wir werden sehr viel mehr selbstständige Arbeitsformen haben, mehr "Portfolio Work".
Dieses alte Joch der klassischen Lohnarbeit, wie wir es ja heute noch verherrlichen - ein Arbeitgeber, lebenslang, in derselben Tätigkeit - wird sich bis dahin weitgehend aufgelöst haben. Auch deshalb, weil das viele Menschen gar nicht mehr so wollen und weil Sicherheiten auch anders gestaltbar sind, nämlich in Eigenständigkeit und in Selbstabsicherung, und in Kollektivsicherungen, die dann durch Netzwerke entstehen. Das heißt: 40 Prozent Selbstständige könnte es dann in 60 Jahren schon geben. Man wird auch zeitlich flexibler arbeiten - ich schätze mal, dass in 60 Jahren die Hälfte der 70-Jährigen arbeitet. Und zwar weil sie es wollen.

Können Sie sich vorstellen, wie das Familienleben dann aussieht?

Das wird so bunt und vielfältig sein, wie es heute schon ist. Auch dadurch, dass wir sehr viel länger alt werden ohne alt zu sein. Zwei bis drei Familien hat man heute im Laufe seines Lebens sowieso: Man hat eine Freundesfamilie, man hat eine erweiterte Kleinfamilie, man hat eine Reproduktionsphase, die im Vergleich zum Leben viel kürzer ist als früher. Das alte Modell der Wohngemeinschaft, dass es ursprünglich mal in den 70er Jahren gab, hat sich heute in vielen Bereichen durchgesetzt und wird sich auch bei den Alten durchsetzen. Wir erleben viele Siedlungsformen, wo Alt und Jung wieder zusammenleben. Es gibt also eine Ergänzung von genetischer Familie und Freundschafts-Familie.

Werden Frauen in 60 Jahren wirklich gleichberechtigt sein, auch was die Bezahlung angeht?

Ja, das glaube ich schon. Ich glaube, dass sich dann die Spannungen, die wir heute zwischen den Geschlechtern haben, zunächst noch ausweiten werden. Dabei werden sich Machtverhältnisse umkehren: Es wird einen größeren Anteil von sozial problematischen und nicht mehr über Einkommen verfügenden Männern geben - und eine größere Zahl von erfolgreichen Frauen. In dem Moment, wo Frauen sich entschließen Karriere zu machen, und ihnen die Gesellschaft auch die Chance dazu lässt, sind sie verdammt gut. In einer Großstadt wie London sind die Frauen in ungefähr 25 Prozent der jüngeren Haushalte heute schon die Hauptverdiener.
Wenn wir das ein wenig in die Zukunft weiterdenken, bedeutet das natürlich eine Veränderung unseres auf Männer-Erwerbsarbeit basierenden Gesellschaftsmodells. Aber ich glaube, wir sind da auf dem Weg. Bei Megatrends wie dem "Megatrend Frauen" gilt meistens die Ein-Prozent-Regel: Veränderungen gehen im Tempo von einem Prozent pro Jahr vonstatten. Wir haben heute noch 20 Prozent Unterschied im Einkommen von Männern und Frauen. Da können Sie sich ausrechnen, dass das in 20 bis 30 Jahren kaum noch eine Rolle spielen wird.

Wie ist das mit Respekt und Zusammenhalt? Beide verlieren ja angeblich an Wert. Stimmt das eigentlich?

Werte zerfallen natürlich nicht, sie verändern sich nur. Diese Klage über Wertezerfall ist immer von eigenen Interessen geprägt. Diese Klage ist so alt wie die Zivilisation. Wir werden heute von anderen, flexibleren Werten geprägt, im Vergleich zu den Tugend- und Disziplin Werten der Vergangenheit. Denken Sie an Toleranz, Freundschaft, oder Ehrlichkeit. Die Gestaltbarkeit des Lebens steigt an, und damit auch der Stress der Menschen, ihr Leben selbst zu gestalten.
Um das tun zu können, brauchen wir so genannte tertiäre Werte, also Werte, die komplexer sind als die alten. Denken sie zum Beispiel an die religiösen Werte: Früher galt Frömmigkeit als hoher Wert. Heute ist Spiritualität ein wichtiger Wertbegriff, und Spiritualität meint: Eine religiöse Innerlichkeit, die sich von den alten, starren Glaubensbildern löst und den Glauben individualisiert. So passen sich die Werte einer modernen Gesellschaft an.

Sie werfen den Medien gern Alarmismus vor. Wird sich der vermeintliche Zwang zu immer schrilleren Meldungen legen?

Das ist sehr schwierig zu beurteilen. Da gibt es eine doppelte Entwicklung: Zum einen sehen wir, dass sich viele dieser sensationistischen Medien selbst das Grab schaufeln, denn irgendwann können sie ihre Angst-Kampagnen nicht mehr eskalieren. Das sehen Sie heute schon in der Krise, dass das viele Menschen nicht mehr so ernst nehmen und eine gewisse Robustheit gegen den Weltuntergangs-Jammer entwickeln. Andererseits befinden sich die Medien immer mehr in Konkurrenz zueinander - und neigen deshalb immer wieder zu schrillen Übertreibungen.

Wie kommen Ihre Zukunftsprognosen eigentlich zustande?

Zukunftsforschung handelt nicht so sehr von Prognosen im Sinne von Endergebnissen. Als Zukunftsforscher muss man versuchen, die Trend- und Wandelprozesse, die hinter den Phänomenen liegen, zu verstehen und zu beschreiben. Dazu müssen Sie natürlich erst mal gewaltig viele Daten sammeln und kennen. Daten, die oft in der Öffentlichkeit gar nicht bekannt sind, wie zum Beispiel die Frage: Nimmt Jugendkriminalität eigentlich zu oder nicht? Darüber gibt es Studien in dieser und in jener Richtung. Das müssen Sie gegeneinander abwägen können. Und dann brauchen Sie ein sehr verlässliches Gefühl dafür, was ein Medienhype und was real ist. Und das gewinnen Sie nur durch sehr viel Erfahrung.
Darüber hinaus müssen Sie verstehen, wie eine Gesellschaft funktioniert, wie Technologie mit sozialen Systemen zusammenwirkt und wie die einzelnen gesellschaftlichen Bereiche wie Werte oder ökonomische Grundlagen miteinander vermittelt sind. Dann können Sie gewisse Hypothesen über Wahrscheinlichkeiten aufstellen. Das nennt sich Szenario-Technik und ist mit dem Begriff der "Prognose" nicht wirklich gut beschrieben. Im Blick in die Zukunft können wir die Gegenwart besser verstehen - das ist das was wir in der Zukunftsforschung das "prophetische Paradox" nennen. Die Menschen interessieren sich auch gar nicht so sehr für die weitere Zukunft, sondern viel mehr für das unmittelbare Morgen. Oder das nächste Jahr.

Das Interview führte Christian Kreutzer


 

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