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Atomenergiebehörde IAEA: Japan hat die Tsunami-Gefahr unterschätzt

Atomenergiebehörde: Japan hat die Tsunami-Gefahr unterschätzt

01.06.2011, 12:54 Uhr | dpa, dapd, AFP

Atomenergiebehörde IAEA: Japan hat die Tsunami-Gefahr unterschätzt. Erdbeben und Tsunami haben das AKW in Fukushima schwer beschädigt (Foto: Reuters) (Quelle: Reuters)

Erdbeben und Tsunami haben das AKW in Fukushima schwer beschädigt (Foto: Reuters) (Quelle: Reuters)

Die Regierung in Tokio hat die Gefährdung der japanischen Atomkraftwerke durch Tsunamis unterschätzt. Das geht aus einem vorläufigen Bericht hervor, den die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) zum Atomunfall im AKW Fukushima erstellt hat.

Die Tsunami-Gefahr sei für mehrere Standorte falsch eingeschätzt worden, erklärten die IAEA-Experten. Die Wellen, die das Kraftwerk in Fukushima trafen, waren bis zu 15 Meter hoch. Die Schutzanlagen seien einfach überrollt worden, hieß es. Die japanische Regierung habe jedoch auf die Atomkatastrophe "beispielhaft" reagiert.

Die Experten forderten, Planer und Betreiber von Atomkraftwerken müssten in Zukunft die Risiken durch Naturkatastrophen besser abschätzen und die Anlagen entsprechend schützen. Die Sicherheitsvorkehrungen der Atomkraftwerke müssten zudem so effektiv und robust sein, dass sie nach einem schweren Unfall "rechtzeitig" in Gang gesetzt werden könnten.

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Bessere Atomaufsicht gefordert

Von der Regierung in Tokio verlangte die IAEA zudem mehr Unabhängigkeit bei der japanischen Atomaufsicht. Fachleute aus zwölf Ländern hatten eine Woche lang die Sicherheitsmaßnahmen und das Krisenmanagement in Japan untersucht. Der vollständige Bericht der IAEA-Kommission soll Ende Juni auf einer Konferenz in Wien vorgestellt werden.

Die Atomanlage Fukushima Daiichi war durch das Erdbeben der Stärke 9,0 vom 11. März und den dadurch ausgelösten Tsunami schwer beschädigt worden. Es kam zu Explosionen in einigen Reaktorgebäuden, Bränden und Kernschmelzen in Reaktoren. Mehr als 80.000 Menschen wurden aus einer schnell eingerichteten Sperrzone um das Atomkraftwerk evakuiert.

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