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US-Wahl 2012: Obama führt in den wichtigsten Swing States

Obama führt in den wichtigsten Swing States

04.11.2012, 16:00 Uhr | dapd

US-Wahl 2012: Obama führt in den wichtigsten Swing States. US-Präsident Barack Obama bei einem Wahlkampfauftritt (Quelle: dpa)

US-Präsident Barack Obama bei einem Wahlkampfauftritt (Quelle: dpa)

Barack Obama und Mitt Romney biegen im Kampf um das Weiße Haus auf der Zielgeraden ein - und liegen in Umfragen nahezu gleichauf. Allerdings führt Amtsinhaber Obama im wichtigsten Swing State Ohio in den Umfragen - und auch in Florida hat er die Nase vorn. Zudem zeichnet sich auch bei den vorzeitig abgegeben Stimmen ein leichter Vorteil für den Demokraten ab.

Auch wenn diese Stimmen bis zum Wahltag nicht ausgezählt werden, zeigen veröffentliche Daten über die Parteizugehörigkeit der vorzeitigen Wähler, dass in Florida, Ohio und anderen Swing States wie Iowa, North Carolina und Nevada bisher mehr Demokraten ihre Stimmen abgegeben haben als Republikaner. Obamas Vorsprung bei diesen Wählern ist allerdings nicht so groß wie jener, den er vor vier Jahren gegen John McCain gehabt hatte. Bisher haben landesweit bereits 27 Million Amerikaner ihre Stimmen abgegeben.

0,07 Prozentpunkte Vorsprung

Romney könnte diese Lücke am Wahltag allerdings noch schließen. Sorge dürften seinem Team aber vor allem die jüngste Umfrage des "Wall Street Journals" und des Fernsehsenders NBC bereiten, der zufolge Obama in Ohio mit 51 zu 45 Prozent in Führung liegt. Denn noch nie hat ein republikanischer Kandidat die Präsidentschaft gewonnen, der den Staat im Mittleren Westen am Wahltag verlor.

Auch in Florida hat der Amtsinhaber der Umfrage zufolge mit 49 zu 47 Prozent die Nase vorn. Wähler in beiden Staaten hätten Obama vor allem sein Krisenmanagement nach den Verwüstungen an der Ostküste durch Megasturm "Sandy" zugutegehalten, berichtete das "Wall Street Journal."

Diesem widmete sich Obama am Samstag auch, bevor er zu seinem Wahlkampfmarathon durch die Swing States aufbrach. "Es gibt nichts Wichtigeres für uns, als das in Ordnung zu bringen", sagte Obama. Der Wiederaufbau sei noch lange nicht abgeschlossen, alle Beteiligten würden sich aber zu "120 Prozent" einsetzen.

Landesweit könnte das Rennen zwischen Romney und Obama kaum knapper seien. Laut einer Erhebung der Zeitung "Washington Post" und des Senders ABC vom Freitag liegt der Amtsinhaber mit dem hauchdünnen Vorsprung von 0,07 Prozentpunkten vor Romney.

Endspurt im Wahlkampfmarathon

Dementsprechend intensiv tourten die beiden am Wochenende vor allem durch jene neun Staaten, die nicht klar den Demokraten oder den Republikanern zugeordnet werden können. Der Präsident reiste von Ohio nach Wisconsin und Iowa, bevor er am Samstagabend in Virginia gemeinsam mit Clinton auftrat. Am Sonntag ist ein weiterer Wahlkampftermin der beiden in New Hampshire geplant. Außerdem wollte Obama noch nach Ohio, Florida und Colorado reisen.

Romney begann das letzte Wahlkampfwochenende mit einem Auftritt in New Hampshire, bevor er nach Iowa und Colorado weiterreiste. Am Sonntag standen Iowa, Ohio und Virginia auf seinem Plan.

Bill Clinton soll in Pennsylvania helfen

Angesichts der schlechten Umfragewerte in Ohio verstärkte Romneys Team auch die Wahlwerbung in Pennsylvania, einem eigentlich demokratischen Staat. Dort liegt Obama in jüngsten Umfragen aber nur noch mit vier bis fünf Prozent vorne. Romney schob für Sonntag einen Wahlkampftermin in den Vororten von Philadelphia ein. Demokraten sprachen von einer verzweifelten Aktion, Obamas Team erhöhte aber ebenfalls das Budget für Fernsehwerbung in dem Staat und beraumte für Montag dort eine Wahlkampfveranstaltung mit Bill Clinton an.

Romney muss mehr der besonders umkämpften Staaten gewinnen, um die 270 Wahlmännerstimmen zu erreichen, die für einen Wahlsieg nötig sind. Nach der jüngsten Berechnung der "New York Times" kann Obama bereits ziemlich sicher mit 243 Wahlmännerstimmen rechnen, sein Herausforderer hat erst 206 Stimmen auf der Haben-Seite.

Hickhack um Obamas "Vergeltungs"-Sager

Obama betonte bei einem Wahlkampfauftritt in Ohio, dass die Wahl eine Richtungsentscheidung für das Land sei. "Sie ist nicht nur einfach eine Wahl zwischen zwei Kandidaten oder zwei Parteien. Es ist eine Wahl zwischen zwei verschiedenen Visionen für Amerika", sagte er.

Romney kritisierte derweil in New Hampshire eine Aussage Obamas vom Tag zuvor, wonach die Stimme abzugeben, die "beste Vergeltung" sei. "Stimmen für Vergeltung?", fragte der Republikaner. "Stimmt für die Liebe zu eurem Land. Es ist Zeit, dass wir Amerika zu einem besseren Ort führen."

Auch eine neue Fernsehwerbung Romneys griff Obamas Aussage auf. Dessen Wahlkampfsprecherin Jennifer Psaki sagte, der Präsident habe die Wähler nur erinnern wollen, dass jene, die Romneys Politik als schlecht für die Mittelschicht ansähen, die Macht hätten, mit ihrer Stimme ihre Meinung kundzutun.

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