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Syrien-Konflikt: BND fing angeblich Informationen zu Giftgas-Befehl ab

"Spiegel Online" berichtet  

BND fing Informationen zu Giftgas-Befehl ab

03.09.2013, 07:25 Uhr | dpa

Syrien-Konflikt: BND fing angeblich Informationen zu Giftgas-Befehl ab. Kann der BND die Täterschaft Assads belegen? (Quelle: dpa)

Kann der BND die Täterschaft Assads belegen? (Quelle: dpa)

Der Bundesnachrichtendienst (BND) hat nach Darstellung von "Spiegel Online" Informationen zum mutmaßlichen Giftgas-Einsatz in Syrien abgefangen, die eine Täterschaft von Machthaber Baschar al-Assad nahelegen.

BND-Präsident Gerhard Schindler habe ausgewählten Bundestagsabgeordneten in geheimer Sitzung von einem abgehörten Gespräch berichtet, schreibt das Magazin.

Gespräch von Hisbollah-Vertreter belauscht

Demnach belauschte der Geheimdienst nach dem Giftgas-Einsatz am 21. August ein Gespräch eines hochrangigen Vertreters der libanesischen Hisbollah-Miliz mit der iranischen Botschaft.

Darin habe der Funktionär der Hisbollah, die Assad militärisch unterstützt, den Befehl zum Giftgaseinsatz durch das Regime erwähnt. Assad seien die Nerven durchgegangen, mit dem Befehl habe er jedoch einen Riesenfehler gemacht.

BND geht von Täterschaft Assads aus

Weiter habe Schindler den Parlamentariern gesagt, zwar fehle ein eindeutiger Beweis - nach einer eingehenden Plausibilitätsanalyse gehe sein Dienst aber von einer Täterschaft des Assad-Regimes aus. Möglicherweise sehe sich dieses in einer Art Endkampf um die Hauptstadt Damaskus.

Ein BND-Sprecher wollte den Bericht auf Anfrage nicht kommentieren. "Zu operativen Sachverhalten in politisch sensiblen Frage nimmt der Bundesnachrichtendienst ausschließlich gegenüber der Bundesregierung und den zuständigen parlamentarischen Gremien Stellung."

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