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Grüne wettern gegen Helmut Schmidt


Putin-Äußerung des Altkanzlers  

Grüne wettern gegen Helmut Schmidt

26.03.2014, 20:30 Uhr | flo/kha, Spiegel Online

Grüne wettern gegen Helmut Schmidt . Der Grünen-Vorsitzende Cem Özdemir kritisiert Altkanzler Helmut Schmidt, weil dieser Verständnis für Wladimir Putin geäußert hat. (Quelle: dpa)

Der Grünen-Vorsitzende Cem Özdemir kritisiert Altkanzler Helmut Schmidt, weil dieser Verständnis für Wladimir Putin geäußert hat. (Quelle: dpa)

Helmut Schmidt hat den russischen Krim-Kurs verteidigt - zur Empörung der Grünen: Parteichef Cem Özdemir kritisiert ihn dafür, Verständnis für Putin zu äußern. Schließlich sei Moskau klar im Unrecht. Die Linke hingegen lobt den Altkanzler.

Der Grünen-Vorsitzende Cem Özdemir kritisiert die Äußerungen von Altkanzler Helmut Schmidt in der Ukraine-Krise. "Es bleibt Helmut Schmidt unbelassen, sich in Putin hineindenken zu wollen, aber man muss nicht gleich Verständnis für etwas zeigen, nur weil es innerhalb der Putin'schen Logik stimmig ist", sagte Özdemir "Spiegel Online". "Maßstab ist das internationale Recht und das hat Putin eindeutig verletzt."

Schmidt hatte zuvor Verständnis für das Vorgehen des russischen Präsidenten Wladimir Putin gezeigt. Dieses sei "durchaus verständlich", so der Altkanzler in der "Zeit". Schmidt hatte zudem den Westen kritisiert. Die von der Europäischen Union und den USA beschlossenen Sanktionen gegen Russland bezeichnet er als "dummes Zeug". Sie hätten vor allem symbolische Bedeutung, "aber sie treffen den Westen genauso wie die Russen".

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Unterstützung für Schmidt von der Linken

Özdemir sagte mit Blick auf die Äußerungen des SPD-Politikers weiter: "Natürlich müssen wir weiterhin mit Russland reden, so wie es die Europäer und Amerikaner die ganze Krise hinweg getan haben und weiter tun." Er fügte hinzu: "Bloß haben Gespräche bislang nicht weit geführt." Gezielte Sanktionen seien "nicht die Alternative zu Gesprächen mit Russland", so Özdemir. "Um es mit Schmidts eigenen Worten auszudrücken: Sie sollen aber den Appetit auf substantielle Gespräche für eine friedliche Lösung anregen."

Unterstützung erhielt Schmidt von der Linken. Bundestags-Fraktionschef Gregor Gysi teilte auf dem Internet-Kurznachrichtendienst Twitter mit: "Merkel sollte die Einwendungen ihrer Amtsvorgänger nicht ignorieren." Ebenfalls auf Twitter verkündete Gysis Stellvertreterin Sahra Wagenknecht: "Helmut Schmidt ist einer Meinung mit DIE LINKE." Führende Vertreter der Linken hatten zuletzt Verständnis für die Politik Russlands gezeigt.

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