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Gericht lehnt Beschwerden Edathys gegen Durchsuchungen ab

 (Quelle: dpa)

Der Fall Sebastian Edathy  

Gericht lehnt Beschwerde gegen Durchsuchungen ab

06.04.2014, 11:18 Uhr | dpa

Gericht lehnt Beschwerden Edathys gegen Durchsuchungen ab. Landgericht Hannover verwirft Edathy-Beschwerde (Quelle: dpa)

Das Landgericht Hannover hat eine Beschwerde von Sebastian Edathy verworfen (Quelle: dpa)

Schlappe für Sebastian Edathy: Die Hausdurchsuchungen bei dem ehemaligen SPD-Bundestagsabgeordneten sind einem Medienbericht zufolge rechtlich zulässig gewesen.

"Die Beschwerde gegen fünf Durchsuchungsbeschlüsse wurde verworfen, ein Anfangsverdacht bestätigt", sagte ein Sprecher des Landgerichts Hannover der "Bild am Sonntag". Die Ermittler hatten Büro- und Privaträume Edathys durchsucht. Der Beschluss der 4. großen Strafkammer des Landgerichts erging laut "BamS" bereits am Dienstag.

Nacktaufnahmen von Jugendlichen

Gegen den SPD-Politiker wird derzeit wegen des Verdachts auf Besitz von Kinderpornografie ermittelt. Edathy hatte im Februar sein Bundestagsmandat niedergelegt, kurz bevor die Affäre publik wurde. Er soll nach Angaben der Staatsanwaltschaft im Internet Nacktaufnahmen von Jugendlichen bestellt haben, die "im Grenzbereich" zur Kinderpornographie angesiedelt seien. Edathy weist diesen Vorwurf zurück. Er räumte den Kauf von Nacktbildern ein, verhielt sich dabei nach eigener Auffassung aber rechtskonform. 

Sein Fall hatte im Februar die erste große Krise in der schwarz-roten Koalition ausgelöst. Bekannt wurde der Innenpolitiker als Vorsitzender des NSU-Untersuchungsausschusses.

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