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Europawahl 2014: Angela Merkel arbeitet nicht mit AfD zusammen

Nach Europawahl  

Merkel schließt Zusammenarbeit mit AfD aus

26.05.2014, 16:02 Uhr | AFP, rtr

Europawahl 2014: Angela Merkel arbeitet nicht mit AfD zusammen. Im Umgang der CDU mit der AfD gibt es eine klare Ansage von Parteichefin Angela Merkel (Quelle: dpa)

Im Umgang der CDU mit der AfD gibt es eine klare Ansage von Parteichefin Angela Merkel (Quelle: dpa)

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat eine Zusammenarbeit mit der europakritischen AfD ausgeschlossen. Nach Teilnehmerangaben betonte Merkel am Montag im CDU-Bundesvorstand, dass sich daran auch nach dem Einzug der AfD in das Europaparlament nichts geändert habe. Von AfD-Chef Bernd Lucke kommen da ganz andere Töne.

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Die Reaktion auf Merkels Ankündigung sei breiter Applaus gewesen, hieß es weiter. Dagegen habe das überraschend schlechte Abschneiden der CSU im Präsidium und im Bundesvorstand kaum eine Rolle gespielt. Wie sueddeutsche.de berichtet, wolle sich die Kanzlerin aber "intensiv" mit den Wählern der AfD befassen. Laut Analysen haben eine halbe Millionen CDU-Wähler bei der Europawahl ihre Stimme der AfD gegeben.

Kritik an CSU-Wahlkampf

Etliche CDU-Politiker hatten zuvor öffentlich kritisiert, dass die CSU im Wahlkampf versucht hatte, mit europakritischen Tönen zu punkten und damit um potenzielle AfD-Wähler zu werben.

"Das Ergebnis ist klar: Die Union hat überall dort gut abgeschnitten, wo sie sehr europafreundlich aufgetreten ist", sagte die thüringische Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (CDU) nach der Sitzung.

AfD für Bündnisse in den Ländern

Derweil kündigte AfD-Chef Bernd Lucke an, seine Partei strebe Regierungsbeteiligungen auf Länderebene an: Die AfD habe "politischen Gestaltungswillen" und wolle keine Fundamentalopposition sein, sagte Lucke am Montag in Berlin.

Angesichts einer denkbaren linken Bundestagsmehrheit aus SPD, Grünen und Linkspartei könnte CDU-Chefin Angela Merkel "zu dem Schluss kommen, dass es gar nicht unpraktisch ist, auf Länderebene neue Koalitionen auszuprobieren".

Lucke verwies auf die Landtagswahl Ende August in Sachsen. Dort regiert die CDU bislang mit der FDP, der Wiedereinzug der Liberalen in den Landtag ist jedoch ungewiss.

Bei der Europawahl am Sonntag erhielt die AfD in Sachsen mit 10,1 Prozent ihr bundesweit bestes Ergebnis. Die FDP kam dort nur auf 2,6 Prozent.

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