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Ostukraine: Putin schickt erneut Hilfskonvoi ins Krisengebiet

Ankündigung wahr gemacht  

Wieder russischer Hilfskonvoi in die Ostukraine eingefahren

13.09.2014, 11:19 Uhr | AFP, dpa

Ostukraine: Putin schickt erneut Hilfskonvoi ins Krisengebiet. Russland schickt erneut einen Hilfskonvoi über die Grenze zur Ukraine. (Quelle: Reuters)

Russland schickt erneut einen Hilfskonvoi über die Grenze zur Ukraine. (Quelle: Reuters)

Inmitten der Waffenruhe in der Ostukraine ist ein zweiter russischer Hilfskonvoi in das Konfliktgebiet gefahren. Die ersten Lastwagen seien in der Separatistenhochburg Lugansk eingetroffen, berichteten russische Medien.

Eine Kolonne von rund 200 Fahrzeugen hatte in der Nacht nach Angaben des russischen Zolls bei der russischen Ortschaft Donezk die Grenze passiert. Zur Ladung gehören demnach Medikamente, Lebensmittel und Stromgeneratoren - alles in allem rund 2000 Tonnen Hilfsgüter. Eine Stellungnahme aus Kiew lag zunächst nicht vor.

Rotes Kreuz nicht beteiligt

Laut Ria Nowosti wurde die Ladung mit humanitärer Hilfe von russischen Beamten im Beisein ihrer ukrainischen Kollegen am russischen Grenzposten Donezk in der Nähe der ukrainischen Großstadt Lugansk abgefertigt.

Eine Sprecherin des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) sagte laut Itar-Tass, dass der Konvoi nicht von IKRK-Angehörigen begleitet werde. Unklar war ukrainischen Medien zufolge, ob diesmal auch Beamte der Ukraine und Mitarbeiter der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) an der Abfertigung der Lastwagen beteiligt waren.

Bewohner von Lugansk begrüßten die mit russischen Fahnen geschmückten Fahrzeuge und manche weinten vor Freude, wie die Agentur Itar Tass meldete. "Damit hat Russland zum zweiten Mal die Verantwortung auf sich genommen", kommentierte das Staatsfernsehen in Moskau.

Tagelanges Ränkespiel um ersten Hilfskonvoi

Bereits Mitte August hatte Russland einen ersten Hilfskonvoi ohne umfassende Absprache mit Kiew und ohne Erlaubnis der ukrainischen Behörden in die von prorussischen Rebellen kontrollierten Gebiete geschickt, nachdem die Lastwagen tagelang an der Grenze festgesessen hatte, weil die ukrainischen Behörden zunächst keine Durchfahrtsrechte erteilt hatten.

Die mehr als 200 Transporter hatten nach Darstellung Moskaus 1800 Tonnen Hilfsgüter geladen, um die notleidende Bevölkerung im ostukrainischen Konfliktgebiet zu unterstützen.

Die Ukraine und die Europäische Union verurteilten das eigenmächtige Vorgehen Russlands.

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