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MH370: Flugzeug hat sich "ins Wasser geschraubt"

 (Quelle: dpa)

Forscher simulieren Absturz  

Flug MH370 hat sich "ins Wasser geschraubt"

10.10.2014, 20:48 Uhr | t-online.de, AFP

MH370: Flugzeug hat sich "ins Wasser geschraubt". In diesen Gebieten wird die Tiefsee nach dem Wrack von MH370 abgesucht (Quelle: dpa)

In diesen Gebieten wird die Tiefsee nach dem Wrack von MH370 abgesucht (Quelle: dpa)

Ein Forscherteam will herausgefunden haben, warum der verschollene Malaysia-Airlines-Flug MH370 bislang nicht gefunden wurde. Nach Meinung der Experten aus den USA, Großbritannien, Australien und Malaysia hat sich die Maschine wie eine Spirale ins Wasser geschraubt und sei deshalb sehr schnell und sehr tief gesunken.

Die Forscher haben im Auftrag des Australischen Amts für Flugsicherheit eine Computersimulation durchgeführt, basierend auf den Daten der letzten 17 Minuten, bevor das Flugzeug von den Radarschirmen verschwand. Demnach sei es wahrscheinlich, dass MH370 der Treibstoff über dem Indischen Ozean ausgegangen sei.

Beide Triebwerke sind wohl ausgefallen

Vermutlich fiel daraufhin das rechte Triebwerk aus. Kurze Zeit danach soll das linke Triebwerk Feuer gefangen und ebenfalls seinen Dienst versagt haben, woraufhin die Maschine in einem sehr geringen Winkel aufs Wasser aufgeschlagen sein soll. Die durch die Daten der Simulation vermutete schraubenartige Rotation habe dann dazu geführt, dass das Wrack extrem schnell gesunken sei.

Suche in der Tiefsee läuft

Die Forscher stützen durch ihre Vermutung die Hoffnung, Flug MH370 durch die laufende Suche in der Tiefsee endlich zu finden. Das Schiff "GO Phoenix" hat vor einigen Tagen begonnen, den Meeresboden im südlichen Indischen Ozean abzusuchen. Es ist mit einem ausgefeilten Echolot-System ausgerüstet, das auf den bis zu 6000 Meter tiefen Grund vordringen soll.

Während einer viermonatigen Unterbrechung wurde der Meeresboden in der abgelegenen Suchregion vermessen, um den Einsatz von Spezialgerät zu ermöglichen. Die Fläche, auf der das Wrack der Boeing 777 vermutet wird, ist rund 60.000 Quadratkilometer groß, was in etwa der zweifachen Fläche des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen entspricht. Die Suchmannschaften setzen Sonar-Technik, Videokameras und Sensoren zum Aufspüren von Treibstoff ein.

Flug MH370 war am 8. März auf dem Weg von Kuala Lumpur nach Peking über dem Indischen Ozean vom Radar verschwunden. Die Behörden nehmen an, dass die Maschine ihren Kurs änderte und schließlich aus Treibstoffmangel im südlichen Indischen Ozean abstürzte. Eine monatelange, groß angelegte Suche hat bislang nicht die geringste Spur ergeben.

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