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Archäologie: Tutanchamun-Grab hat wohl weitere Kammern

Archäologische Sensation  

Tutanchamun-Grab hat wohl weitere Kammern

28.11.2015, 15:00 Uhr | dpa, t-online.de

Archäologie: Tutanchamun-Grab hat wohl weitere Kammern. Ausstellung Tutanchamun: Im Grab des Pharaos sollen weitere Kammern versteckt sein. (Quelle: dpa)

Ausstellung Tutanchamun: Im Grab des Pharaos sollen weitere Kammern versteckt sein. (Quelle: dpa)

Sollte diese Vermutung zutreffen, wäre es eine archäologische Sensation: Im Grab des Tutanchamun soll es noch weitere, bislang unentdeckte Kammern geben.

Das erklärte der ägyptische Minister für Altertümer Mamduch Damati in Luxor. Zuvor hatte bereits die "Süddeutsche Zeitung" Damati mit der Einschätzung zitiert, dass er sich nun zu "mehr als 90 Prozent sicher" sei, dass hinter den bemalten Wänden der Grabkammer weitere Räume liegen. Der Minister sagte bei einer Pressekonferenz, dass es noch weiterer Studien und Analysen bedürfe, die etwa einen Monat andauern könnten.

Seit 3300 Jahren unbetreten

Der britische Archäologe Nicholas Reeves war im August mit der Theorie weiterer Kammern im Tutenchamun-Grab an die Öffentlichkeit getreten. Hochauflösende Bilder und Laser-Scans der Wände der Kammer zeigten laut Reeves Auffälligkeiten. Wie der Wissenschaftler vermutet, handelt es sich dabei um verborgene Öffnungen. Reeves Einschätzung nach befindet sich hinter der Nordkammer des Grabes eine Fortsetzung. Diese sei nachträglich verschlossen worden, so der Archäologe. 

Im September nahm eine Forschungsexpedition im Tal der Könige die Suche nach dem bislang unentdeckten Grab der legendären Königin Nofretete auf. Dass es gerade Nofretete sei, die sich hinter der Kammer verbergen soll, erklärt Reeves unter anderem mit der Verbindung zwischen ihr und Tutanchamun. Nofretete war dessen Stiefmutter und - in Reeves Theorie - gleichzeitig seine Vorgängerin als Pharaonin.

Bei den Messungen im Herbst wurden neue Methoden verwendet, die Reeves' Theorie mehr und mehr verdichteten. Stimmt seine Vermutung, wäre das eine archäologische Sensation: Die Räume wurden seit über 3300 Jahren von keinem Menschen mehr betreten. 

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