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Geschichte: Napoleons Soldaten fielen Läusen zum Opfer

Geschichte  

Studie: Napoleons Soldaten fielen Läusen zum Opfer

04.01.2006, 11:10 Uhr | dpa

Nicht nur Hunger und Kälte haben Napoleon Bonapartes Soldaten bei seinem Russland-Feldzug 1812 zu schaffen gemacht: Vor allem kleine Parasiten sollen die Armee gepiesackt haben. Das geht aus einer Studie des Nationalen Französischen Wissenschaftszentrums hervor.#

Napoleon

Läuse übertrugen tödliches Fieber
Die Untersuchung eines Massengrabes nahe der litauischen Hauptstadt Vilnius brachte es ans Licht: Etwa 30 Prozent der dort gefundenen Soldaten starben an Krankheiten, die von Läusen übertragen wurden. Die Forscher hatten Proben der Kleidung und Zähne hunderter Soldaten untersucht. Das Ergebnis: Mehrere Formen tödlichen Fiebers und Typhus sind von den Tieren auf die Soldaten der Grande Armée übertragen worden.

Bittere Niederlage
Napoleon war im Jahr 1812 mit mehr als 600.000 Soldaten nach Russland vorgedrungen. Nach monatelanger russischer Zermürbungstaktik und anschließenden Niederlagen flohen die Soldaten im November aus Russland. Dabei wurde die Armee fast völlig vernichtet. In dem litauischen Massengrab wurden auf der Flucht gestorbene Soldaten bestattet.

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