Unaufhaltsam treibt es Mark Spitz nach vorn, seinem Spitznamen "Mark the Shark", zu Deutsch: "Mark, der Hai" wird er 1972 bei den Olympischen Spielen in München mehr als gerecht. Sieben Goldmedaillen holt sich der Amerikaner bis zum 4. September, jeder Sieg ist zugleich ein Weltrekord. Dieser Erfog ist eine besondere Genugtuung für Spitz, der einst als Kind am Strand von Waikiki durch die Wellen schoss. Denn in Mexiko vier Jahre zuvor hatte er die Erwartungen verfehlt, schlecht für das Selbstbewusstsein des Ausnahmesportlers. Spätestens jetzt ist er ein Star, männliche Fans lassen sich ebenfalls einen Schnäuzer stehen, um wie Mark Spitz auszusehen. Und auch Schwimmer aus dem Ostblock, die dadurch ebenso schnell wie der US-Star werden wollten. Seinen Ruhm und das gute Aussehen münzte Spitz in Werbeverträge um, wurde zum wohlhabenden Mann, der sich auch im Immobiliengeschäft betätigte.