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Sternschnuppen: Sternschnuppenschwarm der Perseiden zu bewundern

Beste Sicht ist Montagnacht  

Jetzt regnet's Sternschnuppen

10.08.2007, 10:18 Uhr | AFP

Auch in diesem August können sich Himmelsgucker wieder auf ein besonderes Ereignis freuen: Ab Freitag bietet der Sternschnuppenschwarm der Perseiden ein besonderes Schauspiel - diesmal vor allem in der Nacht zum Montag, wenn bis zu 100 Meteore pro Stunde am Nachthimmel über Deutschland aufleuchten können. Wer den Sternschnuppenregen am hoffentlich wolkenfreien Firmament beobachten will, sollte allerdings einen möglichst dunklen Standort aufsuchen, am besten auf dem Land. In Großstädten sind deutlich weniger der flitzenden Lichtpunkte zu erkennen. Doch auch für Städter lohnt sich in diesen Nächten ein Blick zum Himmel.

Neumond verbessert Sicht
Nach Angaben des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) sind die Sternschnuppen am besten von Freitag bis Dienstag zu beobachten. Die größte Anzahl an Meteoren ist demnach für die Nacht von Sonntag auf Montag zwischen 22 und 4 Uhr vorhergesagt. Am besten seien die Sternschnuppen in den USA und Kanada zu sehen, aber auch in Mitteleuropa ist - bei wolkenfreiem Himmel - laut DLR ein eindrucksvolles Schauspiel zu erwarten. Da zugleich Neumond sei, seien auch leuchtschwache Sternschnuppen gut zu sehen.

Ausrüstung: Liegestuhl
Eine besondere Ausrüstung braucht es für die Beobachtung des Himmelsphänomens nicht: Ein Liegestuhl und eine gute Rundumsicht ohne künstliches Licht reichen, um die scheinbar aus dem Sternbild Perseus regnenden Sternschnuppen zu sehen. Ferngläser oder gar Teleskope sind beim Aufspüren der in Sekundenschnelle verglühenden Meteore sogar hinderlich - das Blickfeld solcher Instrumente ist viel zu klein, um die flinken Himmelskreuzer einzufangen.

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60 Kilometer pro Sekunde
Die Perseiden, die bekanntesten aller Sternschnuppenschwärme, entstehen folgendermaßen: Die Erde kreuzt auf ihrer Bahn um die Sonne alljährlich zwischen Mitte Juli und Ende August eine Wolke winziger Teilchen, die der Komet "Swift-Tuttle" auf seiner elliptischen Bahn um die Sonne zurückgelassen hat. Trifft unser Planet auf die kosmische Staubspur dieses etwa alle 130 Jahre wiederkehrenden Kometen, dringen die manchmal nur stecknadelkopfgroßen Partikel mit rund 60 Kilometern pro Sekunde in die Atmosphäre ein und verglühen in bis zu hundert Kilometern Höhe.

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