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Bundesmarine nimmt Korvette mit Tarnkappen-Eigenschaften in Dienst

Neuer Schiffstyp bei der Marine  

Korvette mit Tarnkappen-Eigenschaften

16.04.2008, 17:30 Uhr | t-online.de

Die Korvette "Braunschweig" (Quelle: Bundeswehr)Die Korvette "Braunschweig" (Quelle: Bundeswehr) Premiere in Rostock-Warnemünde: Die Deutsche Marine hat die Korvette "Braunschweig" in Dienst gestellt. Sie ist ein völlig neuer Schiffstyp, angesiedelt zwischen Schnellboot und Fregatte. Das Schiff soll bei Krisenfällen im erweiterten europäischen Umfeld eingesetzt werden. Das Boot ist insbesondere für komplexe Überwachungs-Operationen in Küstengewässern optimiert.

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Schutz durch Tarnkappen-Eigenschaften

Ganz neu an der "Braunschweig" ist eine reduzierte Radar- und Infrarotsignatur. Im Klartext heißt das: die Korvette ist zum Eigenschutz so konstruiert, dass sie von feindlichem Radar oder Infrarot kaum erfasst werden kann. Die Marine vergleicht diese Tarnkappen-Eigenschaften mit denen des berühmten Stealth-Bombers aus den USA. So kann sie sich nahezu unbemerkt in ihrem Operationsgebiet bewegen.

Leistungsstarke Operationszentrale

Ein weiterer Vorteil dieses neuen Schiffstyps ist der sehr hohe Automatisierungsgrad: Während zum Beispiel die portugiesische Marine für ihre Korvette knapp 200 Mann Besatzung benötigt, genügen der "Braunschweig" 58 Besatzungsmitglieder. Sie benutzen vernetzte Computersysteme, die sämtliche Abläufe an Bord kontrollieren. "Allein die Computersysteme der Operationszentrale der "Braunschweig" sind stark genug, um den gesamten eMail- und Telefonverkehr von Schleswig-Holstein zu übernehmen,“ erläutert Fregattenkapitän Axel Herbst.

Eigene Drohnen zur Aufklärung

Im Einsatz verfügt die Crew über modernste Aufklärungsmittel und Sensoren. Das neue Schiff bietet Platz für zwei Drohnen, die an Bord starten und landen können und in einem speziellen Hangar untergebracht sind. Damit ist die "Braunschweig" für Aufgaben der Seeraumüberwachung, Aufklärung und Bekämpfung von See- und Landzielen bestens gerüstet. Auf der neuen Korvette wird der schwere Seezielflugkörper RBS15 Mk3 verwendet, der auch Ziele an Land angreifen kann.

Ersatz für Schnellboote

Zunächst soll es fünf Korvetten bei der Deutschen Marine geben. Noch im Laufe des Jahres wird ein zweites Schiff der neuen Klasse, die "Magdeburg", in Dienst gestellt. Die Korvetten werden dann einige Schnellboote ersetzen. Die neuen Schiffe sind 89 Meter lang, haben eine Besatzung von 58 Soldaten und erreichen eine Spitzengeschwindigkeit von 26 Knoten. Bei einer durchschnittlichen Reise-Geschwindigkeit von 15 Knoten können sie Strecken von bis zu 2.500 Seemeilen zurücklegen.

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