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Forschung: Die Durchbrüche des Jahres 2008

Top Ten der Forschung  

Die Durchbrüche des Jahres 2008

20.12.2008, 15:44 Uhr | Spiegel Online

Mit der Umprogrammierung adulter Zellen könnte die umstrittene Forschung an embryonalen Stammzellen überflüssig werden (Quelle: AFP)Mit der Umprogrammierung adulter Zellen könnte die umstrittene Forschung an embryonalen Stammzellen überflüssig werden (Quelle: AFP)

Ferne Planeten beobachten, Zellen umprogrammieren, Supraleiter mit erstaunlicher Wärmetoleranz herstellen - Wissenschaftler waren im Jahr 2008 trotz Finanzkrise und Klimawandels höchst produktiv. Ein Blick auf die wichtigsten Durchbrüche des Jahres.

Auf Platz Eins ihrer jährlichen Forschungs-Hitliste setzten die Redakteure des renommierten Wissenschaftsmagazins "Science" das Reprogrammieren adulter menschlicher Zellen. Werden noch ein paar Hindernisse aus dem Weg geräumt, könnten diese eines Tages Menschen mit den unterschiedlichsten Krankheiten helfen, von Diabetes bis Parkinson. Und sie könnten die umstrittene bisherige Methode zur Herstellung embryonaler Stammzellen, bei der menschliche Embryonen zerstört werden, eines Tages überflüssig machen.

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Rangliste lässt sich schwer erstellen

Dicht dahinter sahen die "Science"-Redakteure die Durchbrüche auf der Suche nach fernen Planeten: Himmelskörper, die um ferne Sterne kreisen, wurden in diesem Jahr zum ersten Mal direkt beobachtet, dank neuer Teleskop-Technologien. Die übrigen sieben "Durchbrüche des Jahres" bilden keine Hitliste - sie stehen aus "Science"-Sicht gleichberechtigt nebeneinander, von erstaunlich wärmeunempfindlichen Supraleitern bis zu neuen Erkenntnissen über gutes und schlechtes Fett im menschlichen Körper.

LHC ist wissenschaftliches Phänomen des Jahres

Zum wissenschaftlichen Phänomen des Jahres kürte das Fachblatt wenig überraschend den Large Hadron Collider (LHC) im Kernforschungszentrum CERN in der Schweiz. Europäische Länder, so das US-Magazin nicht ohne einen Hauch von Neid über das Riesenprojekt, würden "immer besser darin, große Ressourcen zu bündeln, um 'Big Science' zu verfolgen". Auch von Häme ist keine Spur angesichts der Tatsache, dass der LHC schon kurz nach seiner Inbetriebnahme wegen einer Panne wieder abgeschaltet werden musste.

Bankencrash betrifft auch die Wissenschaft

Auch einen "Zusammenbruch des Jahres" kürte das Magazin: den Crash des Bankensystems. Auch wenn die Forschung bislang noch nicht direkt betroffen sei, könnten die Folgen der Finanzkrise im kommenden Jahr auch in diesem Bereich spürbar werden, so "Science".

Hier die weiteren "Durchbrüche des Jahres 2008":

1. Teil: Die Durchbrüche des Jahres

2. Teil: Platz 1 - Umprogrammierte Zellen

3. Teil: Platz 2 - Ferne Planeten sehen

4. Teil: Embryo auf Video

5. Teil: Krebsgene katalogisieren

6. Teil: Mysteriöse Materialien leiten widerstandslos

7. Teil: Proteine bei der Arbeit beobachten

8. Teil: Erneuerbare Energien auf Abruf

9. Teil: Gutes Fett, schlechtes Fett

10. Teil: Das Gewicht der Welt berechnen

11. Teil: Genomsequenzierung billiger, schneller, einfacher

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