Sie sind hier: Home > Panorama > Wissen > Astronomie >

Astronomie: 500 Millionen Planeten der Milchstraße könnten Leben beherbergen

500 Millionen Planeten der Milchstraße könnten Leben beherbergen

21.02.2011, 10:32 Uhr | dapd

Astronomie: 500 Millionen Planeten der Milchstraße könnten Leben beherbergen. Leben in der Milchstraße: Auf 500 Millionen Planeten unserer Galaxis könnte es Leben geben (Foto: dpa)

Leben in der Milchstraße: Auf 500 Millionen Planeten unserer Galaxis könnte es Leben geben (Foto: dpa)

US-Wissenschaftler haben den ersten Weltraumzensus erhoben und dabei eine astronomische Zahl ermittelt: Allein in der Milchstraße soll es nach Schätzungen der Astronomen mindestens 50 Milliarden Planeten geben - von diesen liegen wiederum mindestens 500 Millionen in der bewohnbaren Zone.

In diesen Regionen unserer Galaxis ist es weder zu heiß noch zu kalt, so dass dort Leben existieren könnte.

Die Astronomen ermittelten die Zahl der Planeten, die sie im ersten Jahr der Beobachtung eines kleinen Teils des Himmels gefunden hatten, und schätzten dann, wie wahrscheinlich es ist, dass Sonnen von Planeten umkreist werden, erläuterte "Kepler"-Wissenschaftler William Borucki auf einer Tagung in Washington.

100 Milliarden Galaxien im Universum

Sie kamen zu dem Ergebnis, dass jede zweite Sonne Planeten um sich hat und dass jeder 200. Stern Planeten in einer Zone hat, die das Entstehen von Leben ermöglichen könnte.

Lange Zeit wurde vermutet, dass es in unserer Milchstraße mindestens 100 Milliarden Sonnen gibt. Inzwischen glauben die Forscher, dass es wohl eher 300 Milliarden Sonnen sind - allein in unserer Galaxis. Und die Astronomen schätzen die Zahl der Galaxien im Universum auf 100 Milliarden.

Außeridische - warum besuchen sie uns nicht?

Die gigantischen Zahlen beruhen auf Daten des NASA-Teleskops "Kepler", das speziell für die Suche nach Planeten entwickelt wurde. Es registriert, wenn ein Planet vor seiner Sonne vorbei zieht. Bislang hat die Sonde 1235 mögliche Planeten entdeckt, von denen 54 in einer Zone liegen, in der Leben möglich wäre.

Aber das sind vermutlich noch lange nicht alle, erklärte Borucki. Denn wenn "Kepler" 1000 Lichtjahre entfernt wäre und auf unsere Sonne blicken und dabei die Venus entdecken würde, dann stünden die Chancen eins zu acht, dass er auch die Erde bemerken würde.

Die neuen Berechnungen werfen laut Borucki erneut Fragen über außerirdisches Leben im Weltall auf. "Die nächste Frage ist: Warum besuchen sie uns nicht?", sagte der Wissenschaftler.

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Zeit für einen wohligen Platz am Kamin oder in der Sauna
gefunden auf otto.de
Klingelbonprix.detchibo.deCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
  • giga.de
  • desired.de
  • kino.de
  • Statista
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Telekom Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2018