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USA stellen Suche nach E.T. wegen Krise ein

Arme Amerikaner suchen nicht mehr nach E.T.

27.04.2011, 13:12 Uhr | dpa

USA stellen Suche nach E.T. wegen Krise ein. E.T.-Suche in den USA: Wegen gestrichener staatlicher Unterstützung arbeiten die Schüsseln in Hat Creek, Kalifornien, voererst nicht mehr (Foto: AP) (Quelle: AP/dpa)

E.T.-Suche in den USA: Wegen gestrichener staatlicher Unterstützung arbeiten die Schüsseln in Hat Creek, Kalifornien, voererst nicht mehr (Foto: AP) (Quelle: AP/dpa)

Die Suche nach außerirdischer Intelligenz ist wegen der Finanzkrise in Kalifornien vorerst auf Eis gelegt worden. Das dafür zuständige SETI-Institutes musste den Betrieb des Allen-Radioteleskopes im Norden des Westküstenstaates einstellen, nachdem staatliche Zuschüsse gestrichen wurden.

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In Hat Creek, Nordkalifornien, betreibt das SETI-Institut (Search for Extraterrestrial Intelligence) insgesamt 42 Schüsseln, die außerirdischer Signale aufspüren sollen. Das Projekt wurde auch von Privatleuten und anderen Einrichtungen unterstützt.

Das Teleskop ist benannt nach Paul Allen, neben Bill Gates Mitbegründer von Microsoft. Er ist einer der reichsten Männer der Welt und hatte 2004 mehr als 13 Millionen Dollar für den Ausbau des Radioteleskops gespendet. Der langjährige Science-Fiction-Fan hatte das Projekt zuvor schon mit über elf Millionen Dollar unterstützt.

Um die fehlenden staatlichen Mittel auszugleichen und die Suche nach Außerirdischen vielleicht doch wieder aufnehmen zu können, wendet sich das SETI-Institut jetzt verstärkt an private Unterstützer. Der Vorsitzende Tom Pierson erklärte, in den kommenden zwei Jahren würden fünf Millionen Dollar gebraucht, um das Projekt am Laufen zu halten. Er rief Unterstützer der Forschung zu Spenden auf, um "den Ruhezustand der Anlage" wieder zu beenden.

Die Leiterin des Instituts, Jill Tarter, betonte gegenüber der Zeitung "San Jose Mercury News", dass gerade die kommenden Monate für Beobachtungen im All sehr wichtig seien. Das Kepler-Teleskop hat erst jüngst 1235 mögliche neue Planeten gesichtet, von denen sich einige, so glauben die Forscher, in "bewohnbaren Zone" befinden würden. Die Suche nach Signalen müsse deshalb gerade jetzt fortgesetzt werden.

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