Sie sind hier: Home > Panorama > Wissen > Astronomie >

Schwarzes Loch reißt Stern in Stücke

Hell wie hundert Milliarden Sonnen

17.06.2011, 14:55 Uhr | dpa

Schwarzes Loch reißt Stern in Stücke. Ein Schwarzes Loch zerreißt einen Stern; dabei entstehen zwei scharf gebündelte Energiestrahlen - so ähnlich könnte sich das kosmische Drama abgespielt haben, wenn auch vor rund 3,8 Milliarden Jahren (Grafik: dpa) (Quelle: dpa)

Ein Schwarzes Loch zerreißt einen Stern; dabei entstehen zwei scharf gebündelte Energiestrahlen - so ähnlich könnte sich das kosmische Drama abgespielt haben, wenn auch vor rund 3,8 Milliarden Jahren (Grafik: dpa) (Quelle: dpa)

In einer der größten und hellsten bislang beobachteten kosmischen Explosionen hat ein weit entferntes Schwarzes Loch eine ganze Sonne zerrissen und verschlungen. Das berichten Forscher um Andrew Levan von der britischen Universität Warwick im US-Fachjournal "Science".

Die internationale Forschergruppe hatte einen extrem hellen Strahlungsausbruch in einer 3,8 Milliarden Lichtjahre entfernten Galaxie im Sternbild Drache (Draco) beobachtet. Die intensive Gamma- und Röntgenstrahlung hielt für Wochen an. Im sichtbaren Licht und im Infrarot leuchtete das Objekt so hell wie hundert Milliarden Sonnen.

Zufälliger Blick ins Auge des kosmischen Sturms

Die Beobachtung mit einigen der besten Teleskope auf der Erde und im Weltraum - darunter die Gemini- und Keck-Teleskope auf Hawaii sowie die Weltraumteleskope "Hubble", "Chandra" und "Swift" - identifizierten die weit entfernte Galaxie als Ursprung des Phänomens, wie die Forscher in "Science" berichten.

Weitere Nachrichten und Links

"Die bisher beste Erklärung, die auf Größe, Intensität, Zeitskala und das Fluktuationsniveau des beobachteten Ereignisses passt, ist ein massereiches Schwarzes Loch genau im Zentrum dieser Galaxie, das einen Stern eingesogen und zerrissen hat", erläuterte Levan.

Das sich drehende Schwarze Loch muss dann zwei scharf gebündelte Energiestrahlen - sogenannte Jets - nach oben und unten ausgesandt haben, von denen einer genau auf die Milchstraße gerichtet war. "Trotz der Kraft dieses katastrophalen Ereignisses konnten wir es nur sehen, weil unser Sonnensystem zufällig genau in die Mündung dieses Energie-Jets blickt", betonte Levan.

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Prepaid Tarif aktivieren & 10 GB Daten geschenkt bekommen
schnell zugreifen bei congstar
Gerry Weberbonprix.deOTTOCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
  • giga.de
  • desired.de
  • kino.de
  • Statista
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Magenta TV
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Magenta Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe