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Lyriden: Sternschnuppen mit bloßem Auge zu sehen

Lyriden  

Sternschnuppen-Regen mit bloßem Auge zu sehen

23.06.2016, 13:06 Uhr | dpa

Lyriden: Sternschnuppen mit bloßem Auge zu sehen. Highlight für Sternenfreunde: Die Lyriden rauschen an der Erde vorbei. (Quelle: Reuters)

Highlight für Sternenfreunde: Die Lyriden rauschen an der Erde vorbei. (Quelle: Reuters)

Sternschnuppen-Freunde dürfen sich auf ein weiteres Himmelsspektakel freuen. Die Lyriden erreichen in der Nacht vom heutigen Mittwoch auf Donnerstag (23. April) ihren Höhepunkt. "In den Morgenstunden hat man die besten Chancen", sagte Sirko Molau von der Fachgruppe Meteore der Vereinigung der Sternfreunde in Heppenheim. Zwischen 3 Uhr und 5 Uhr wird man wohl die meisten Sternschnuppen zu sehen bekommen.

Molau schätzt, dass es zehn bis 15 Sternschnuppen pro Stunde gibt. Das Schauspiel sei mit bloßem Auge zu sehen, sagt Molau. Aber wie immer bei astronomischen Beobachtungen gilt auch hier: Je dunkler es am Betrachterstandort ist, desto besser.

Wetter spielt in weiten Teilen mit

Die besten Chancen hat man, wenn man Richtung Nordosten schaut. Die Sternschnuppen werden zwischen dem Stern Vega und dem Sternbild Lyra (Leier) auftauchen.

Das Wetter dürfte heute Nacht wohl in weiten Teilen Deutschlands mitspielen. Nur im Nordwesten Deutschlands, in Sachsen und im nordöstlichen Bayern sei mit Wolken zu rechnen. Selbst der häufig relativ hell leuchtende Mond bereite derzeit wohl keine größeren Probleme. Er soll nur zu etwa 20 Prozent zu sehen sein, so der Experte.

Diese Sternschnuppen sind häufiger als die Lyriden

"Die Lyriden zählen nicht zu den ganz starken, aber auch nicht zu den ganz schwachen Meteorströmen. Sie gehören zur mittleren Kategorie", sagt Molau. Es gibt Sternschnuppen, die deutlich häufiger auftreten als die Lyriden. Zu ihnen zählen die Geminiden im Dezember.

Sie huschen bis zu 120 Mal in der Stunde über das nachtdunkle Firmament. Mit bis zu 100 Lichtblitzen in der Stunde treten die Perseiden im August auf.

Weitere Sternschnuppen im Mai

In der ersten Maihälfte wird der Sternschnuppenstrom der Eta-Aquariden aktiv. Die Meteore flitzen scheinbar aus dem Wassermann kommend in alle Richtungen. Um den 6. wird der Höhepunkt erreicht, wobei diesmal mit zwanzig Sternschnuppen pro Stunde zu rechnen ist. Die Eta-Aquariden sind mit einer Geschwindigkeit von 60 Kilometern pro Sekunde schnelle Sternschnuppen. Sie sind Bruchstücke des Kometen Halley.

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