Sie sind hier: Home > Panorama > Wissen > Astronomie >

"Cheops"-Mission startet mit Verspätung in die Umlaufbahn

Weltraumteleskop an Bord  

"Cheops"-Mission startet mit Verspätung in die Umlaufbahn

18.12.2019, 10:37 Uhr | dpa

"Cheops"-Mission startet mit Verspätung in die Umlaufbahn. Start der Sojus-Rakete am Space Centre in Französisch-Guyana: Der Satellit wird später von Spanien aus gesteuert. (Quelle: AP/dpa/JM Guillon)

Start der Sojus-Rakete am Space Centre in Französisch-Guyana: Der Satellit wird später von Spanien aus gesteuert. (Quelle: JM Guillon/AP/dpa)

Eigentlich sollte die Rakete bereits am Dienstag gezündet werden, doch es gab technische Probleme. Nun ist die Mission gestartet. Sie bringt einen Satelliten ins All, mit dem ferne Planeten erforscht werden sollen.

Mit einem Tag Verspätung ist die "Cheops"-Mission zur Erkundung von Exoplaneten ins All gestartet. Die Sojus-Rakete hob am Mittwochmorgen deutscher Zeit vom Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guyana ab. Mit an Bord war neben dem "Cheops"-Satelliten unter anderem der Nanosatellit "OPS-SAT", ein kleines Weltraumlabor. Das Weltraumteleskop "Cheops" sollte voraussichtlich um die Mittagszeit freigesetzt werden. Am Dienstag war der geplante Start der Rakete wegen eines technischen Problems abgebrochen worden.

Der Satellit Cheops wird für den Start vorbereitet: Er soll die Größe von Planeten in fremden Sonnensystemen messen.  (Quelle: dpa/J. Durrenberger)Der Satellit Cheops wird für den Start vorbereitet: Er soll die Größe von Planeten in fremden Sonnensystemen messen. (Quelle: J. Durrenberger/dpa)

Die "Cheops"-Mission (Characterising Exoplanet Satellite) soll sich auf die Analyse von Exoplaneten konzentrieren. Exoplaneten sind Planeten außerhalb unseres Sonnensystems, die andere Sterne umkreisen. "Cheops" soll helle Sterne beobachten, von denen bekannt ist, dass sie von Planeten umkreist werden. Dabei soll das Weltraumteleskop zum Beispiel die kleinen Helligkeitsänderungen, die durch den Transit eines Planeten über die Sternscheibe verursacht werden, aufzeichnen, um die Größe des Planeten zu bestimmen.

Der Satellit wird in etwa 700 Kilometern Höhe fliegen und von Spanien aus gesteuert. Das wissenschaftliche Betriebszentrum liegt in der Schweiz. Es handelt sich um eine gemeinsame Mission der europäischen Raumfahrtagentur Esa und der Schweiz.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Ulla Popkenbonprix.deOTTOhappy-sizetchibo.deLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal