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Künstliche Intelligenz – wie schlau sind Maschinen eigentlich?

Künstliche Intelligenz  

Wie schlau sind Maschinen eigentlich?

Von Ursula Weidenfeld, Marc Krüger, Moritz Bailly

02.02.2021, 09:46 Uhr
Künstliche Intelligenz – wie schlau sind Maschinen eigentlich?. KI-Experte Kahmen: "Künstliche Intelligenz ist nur so leistungsfähig, wie sie angelernt worden ist." (Quelle: Thomas Ritter / IHP)

KI-Experte Kahmen: "Künstliche Intelligenz ist nur so leistungsfähig, wie sie angelernt worden ist." (Quelle: Thomas Ritter / IHP)

Oft ist von Künstlicher Intelligenz die Rede. Aber was genau bedeutet das? Wie funktioniert es, Maschinen intelligent zu machen? Und: Wie schlau sind sie inzwischen? Ein Experte gibt im Podcast Antworten.

Was haben Suchmaschinen, Mautsysteme oder Programme zur Bilderkennung gemeinsam? Sie alle arbeiten mit Künstlicher Intelligenz (KI) und sollen den Alltag erleichtern. Was aber, wenn Bilderkennung zu Gesichtserkennung wird und diese Technologie genutzt wird, um Menschen zu verfolgen? Im Podcast "Tonspur Wissen" von t-online und der Leibniz-Gemeinschaft spricht der KI-Experte Gerhard Kahmen über den Unterschied zwischen Künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen und diskutiert mit Moderatorin Ursula Weidenfeld unter anderem über die Frage: Warum ist es ein Problem, wenn Menschen Gefühle für Maschinen entwickeln?

Hören Sie hier die komplette Folge "Tonspur Wissen" und abonnieren Sie den Podcast kostenlos bei Spotify oder Apple Podcasts:

"Wie jede Technologie, kann man natürlich auch die Künstliche Intelligenz zum Wohle des Menschen und auch gegen den Menschen nutzen", gibt der wissenschaftliche Direktor des Leibniz-Instituts für Innovative Mikroelektronik zu bedenken. Für ihn sei es wichtig, Regularien zu finden, die dem Einsatz intelligenter Maschinen einen Rahmen geben. "Und ich denke, das Gute ist, in unserer Gesellschaft ist so was halt möglich," ergänzt er. Aber worüber reden wir eigentlich, wenn wir Künstliche Intelligenz sagen?

Eine Maschine mit Lebenserfahrung

Intelligenz beschreibt KI-Experte Kahmen so: "Es geht darum, Informationen aus verschiedensten Quellen zu nutzen, um damit zu Entscheidungen und hoffentlich zu richtigen Entscheidungen zu kommen." Dazu seien Menschen auch dann in der Lage, wenn die Situation neu und unbekannt ist – weil sie auf Erfahrungswerte zurückgreifen können.

Genau diesen Ansatz nutzen Kahmen und seine Kollegen auch bei der Entwicklung von Künstlicher Intelligenz. Programme werden trainiert, indem man sie Entscheidungen treffen lässt und diese Entscheidungen dann mit "richtig" oder "falsch" bewertet. Schaltet man viele solcher Programme zusammen, können sie das Gelernte verknüpfen und daraus neue Entscheidungen entwickeln. Das sei dann in etwa vergleichbar mit der Lebenserfahrung eines Menschen, sagt Kahmen, und ermöglicht es der Künstlichen Intelligenz zu handeln, wenn ein normales Programm den Dienst quittiert.

Warum der Wissenschaftler Gefühle zwischen Mensch und Maschine kritisch sieht, was KI mit Wahrscheinlichkeiten zu tun hat und was ein "Entscheidungsbaum ist", hören Sie in der Podcast-Folge von "Tonspur Wissen".


Den Podcast "Tonspur Wissen" von t-online und der Leibniz-Gemeinschaft gibt es in allen Podcast-Apps auf Smartphones und Tablets und bei allen großen Plattformen:

Die Spezial-Folgen von "Tonspur Wissen" zum Coronavirus finden Sie hier in der Übersicht.

Verwendete Quellen:

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