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"Endeavour" legt Bilderbuch-Landung hin

Zurück von der ISS  

"Endeavour" legt Bilderbuch-Landung hin

01.12.2008, 13:20 Uhr | dpa

Die Raumfähre "Endeavour" setzt schulmäßig auf dem US-Luftwaffenstützpunkt Edwards in Kalifornien auf (Quelle: AFP)Die Raumfähre "Endeavour" setzt schulmäßig auf dem US-Luftwaffenstützpunkt Edwards in Kalifornien auf (Quelle: AFP) Nach gut zweiwöchiger Mission im All ist die "Endeavour" wieder auf der Erde: Mit einer Bilderbuch-Landung setzte die US-Raumfähre mit sieben Astronauten an Bord am Sonntag auf dem kalifornischen Luftwaffenstützpunkt Edwards auf. Die NASA hatte die "Endeavour" wegen schlechten Wetters über Cape Canaveral in Florida an die amerikanische Westküste umdirigiert.

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Teures Ausweichmanöver

"Eine großartige Art, einen fantastischen Flug zu beenden", lobte die Bodenkontrolle die Landung unter strahlend blauem Himmel. Der Ausweich-Landeplatz in Kalifornien ist allerdings eine wenig beliebte Option, weil die Raumfähre dann jedes Mal auf dem Rücken eines umgebauten Jumbo-Jets nach Florida zurückgeflogen werden muss - was Millionen kostet. Bei Sturm und Regen wäre eine Landung auf dem Weltraumbahnhof in Cape Canaveral diesmal jedoch zu riskant gewesen. Der nächste Shuttle-Flug ist für den 12. Februar 2009 geplant.

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Hauptaufgabe der Mission, die 16 Tage dauerte und innerhalb der das Shuttle mehr als zehn Millionen Kilometer zurücklegte, war es, die zehn Jahre alte Raumstation ISS besser auszustatten, so dass vom nächsten Frühjahr an sechs Astronauten ständig dort leben können. Während des Besuchs der "Endeavour" bei der internationalen Raumstation wurden ein weiteres Schlafzimmer, eine zweite Toilette sowie eine kleine Küche installiert. Bislang können sich auf der Station nur drei Raumfahrer ständig aufhalten.

Trinkwasser aus Urin

Zudem wurde eine moderne Recyclinganlage installiert, die aus Urin, Schweiß und Kondenswasser der Atemluft Trinkwasser für die Stationsbewohner aufbereiten kann. Nach anfänglichen Problemen funktionierte die High-Tech-Anlage bei einem Probelauf reibungslos.

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Sonnensegel repariert

In vier Außeneinsätzen reparierten die Astronauten außerdem das Drehgelenk eines Sonnensegels, das seit über einem Jahr defekt war. Es ist notwendig für die Versorgung der Raumstation mit Solarstrom: Das Gelenk sorgt dafür, dass die Solarflügel sich optimal zur Sonne ausrichten und dadurch ein Maximum an Strom produzieren. Sein einwandfreies Funktionieren gilt als Voraussetzung für die geplante Erweiterung der ISS im nächsten Mai.

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