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Geheime Mission: US-Luftwaffe schießt Mini-Raumschiff ins All

Geheime Mission: US-Luftwaffe schießt Mini-Raumschiff ins All

07.03.2011, 10:18 Uhr | dpa, AFP

Geheime Mission: US-Luftwaffe schießt Mini-Raumschiff ins All . Raumfahrt: Die Atlas-V-Rakete startet von Cape Canaveral aus ins All - Mission geheim (Foto: AP)

Die Atlas-V-Rakete startet von Cape Canaveral aus ins All - Mission geheim (Foto: AP)

Das US-Militär hat erneut ein geheimes Mini-Raumschiff zu einem Testflug ins All geschickt. Das "Space Plane" hob an Bord einer Atlas-V-Rakete vom militärischen Teil des Weltraumbahnhofs Cape Canaveral in Florida ab, teilte die US-Luftwaffe mit. Es war bereits der zweite Start eines X-37B-Orbiters binnen eines Jahres.

Die Luftwaffe hält sich bedeckt über die Aufgaben des Weltraumgleiters. Es sei eine Testplattform für Satellitensensoren und -systeme, hieß es. Der zweite Flug baue auf den Erkenntnissen des ersten auf. Doch was für Erkenntnisse beim Jungfernflug gewonnen worden waren, wurde nicht gesagt.

Spekulationen und Kritik

Das geheime Programm der US-Luftwaffe hat bereits zu Spekulationen und Kritik geführt. Beim ersten "Space Plane"-Start im vergangenen Jahr hatte Russland den USA vorgeworfen, den Weltraum militarisieren zu wollen, was Washington aber zurückwies.

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Bei den X-37B-Raumschiffen handelt es sich um eine Art unbemannte Mini-Version des Space Shuttles. Sie sind 8,90 Meter lang, haben eine Spannweite von 4,5 Metern und wiegen knapp fünf Tonnen. Das "Space Plane", das aus Batterien und über Solarzellen mit Energie versorgt wird, ist dafür konstruiert, die Erde in einer relativ flachen Umlaufbahn für bis zu 270 Tage zu umkreisen und anschließend wieder auf ihr zu landen.

Im April vergangenen Jahres war erstmals eine Raumfähre vom Typ X-37B gestartet. Nach rund acht Monaten im All war das Raumschiff selbstständig auf die US-Militärbasis Vandenberg zurückgekehrt. "Dies war ein historischer Moment im Dezember, als die X-37B als erstes unbemanntes Fahrzeug auf die Erde zurückkehrte", sagte der Vizepräsident des Raumfahrtprogramms von Boeing, Craig Cooning.

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