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Roboter findet Indiz für mögliches Leben auf dem Mars

Sehr hohe Methan-Werte  

Roboter findet Indiz für mögliches Leben auf dem Mars

25.06.2019, 11:49 Uhr | AFP

Roboter findet Indiz für mögliches Leben auf dem Mars. Nasa-Rover "Curiosity": Der Roboter führt Untersuchungen auf dem Mars durch. (Quelle: dpa/Nasa)

Nasa-Rover "Curiosity": Der Roboter führt Untersuchungen auf dem Mars durch. (Quelle: Nasa/dpa)

Der Mars-Rover hat ungewöhnliche Methan-Werte gemessen. Die Wissenschaft spekuliert erneut über Leben auf dem Roten Planeten. Doch es sind weitere Forschungen nötig. 

Der Nasa-Rover "Curiosity" ist auf dem Mars auf eine ungewöhnlich hohe Konzentration an Methan-Gas gestoßen – was ein Indiz für Leben auf dem Roten Planeten sein könnte. Ein Laser-Spektrometer habe in der vergangenen Woche die Menge von 21 Teilen pro einer Milliarde gemessen, teilte die US-Raumfahrtbehörde Nasa am Sonntag mit. Dies sei die höchste jemals gefundene Methan-Konzentration der bisherigen Mission des Roboters "Curiosity".

Die Messung verblüffte die Wissenschaftler, lässt aber noch viele Fragen offen. Es gebe auf Grundlage der bisherigen Messungen beispielsweise keine Möglichkeit, zu sagen, ob das Methan biologischen oder geologischen Ursprungs sei, sagte Nasa-Vertreter Paul Mahaffy.

Weitere Messungen der Nasa angekündigt

Der Mars-Rover "Curiosity" ist bereits häufig auf Methan gestoßen, seit er im August 2012 nach einer mehr als achtmonatigen Reise durchs All auf dem Planeten landete. Das Vorkommen des Gases kann auf die Existenz von mikrobiologischem Leben hinweisen. Eine Theorie ist dabei, dass das Methan aus unterirdischen Speichern freigegeben wird, die von uralten Lebensformen geschaffen wurden.

Da der Mars anders als die Erde keine aktiven Vulkane besitzt, ist es auch möglich, dass Methan bei einem geologischen Prozess freigesetzt wird. Das farb- und geruchlose Gas entsteht bei Reaktionen zwischen Gesteinen und Wasser.
 

  
Die Nasa kündigte an, weitere Messungen vorzunehmen und die bisherigen Ergebnisse zu analysieren. Zudem wollen die Wissenschaftler mit anderen Forschern zusammenarbeiten, um die Daten auszuwerten.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

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