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OLED, QLED, LDC: Kaufberatung Fernseher: Den richtigen TV finden

OLED, QLED, LDC  

TV-Kaufberatung: So finden Sie den richtigen Fernseher

12.10.2018, 08:40 Uhr | Selim Baykara, GIGA.de

OLED, QLED, LDC: Kaufberatung Fernseher: Den richtigen TV finden. Zwar ist die Größe entscheidend, aber auch die Ausstattung spielt beim TV-Kauf eine Rolle. (Quelle: Getty Images/AndreyPopov)

Zwar ist die Größe entscheidend, aber auch die Ausstattung spielt beim TV-Kauf eine Rolle. (Quelle: AndreyPopov/Getty Images)

OLED, QLED oder doch lieber LCD? 4K oder Full HD? Und wie groß sollte der TV eigentlich sein? Wer sich eine neue Flimmerkiste kaufen möchte, hat es nicht gerade leicht. Mit unserer Kaufberatung für Fernseher stellen wir einige empfehlenswerte Modelle vor, erklären die wichtigsten Fachbegriffe und zeigen, worauf man achten muss.

Die Technik ändert sich zwar ständig, aber ansonsten läuft der Kauf eines neuen Fernsehers seit jeher gleich ab: Es ist immer viel komplizierter als es eigentlich sein müsste. Zwischen den Preisen und der Ausstattung der einzelnen Modelle liegen Welten. Die Hersteller werfen mit unverständlichen Abkürzungen und neuen Technologien nur so um sich. Dazu kommen maßlos übertriebene Behauptungen über die angebliche Bildqualität der neuesten Spitzenmodelle. Und wie immer ist das Internet voll von widersprüchlichen Aussagen.

Wer nur schnell einige Tipps zu einzelnen TV-Geräten will, hier unsere Kaufempfehlungen für Fernseher, mit denen man auf absehbare Zeit nichts falsch macht. 

Kategorie Modell Warum?
Beste Bildqualität, wenn Geld keine Rolle spieltSony KD-65A1 165 cmTeuer, aber ein überragendes Bild, das seinesgleichen sucht
Beste Bildqualität zum SparpreisTCL-U55C7006Hervorragendes Bild, schickes Design, guter Sound
Bester Fernseher Klein (40 Zoll und kleiner)LG 32LJ610V 80 cm (32 Zoll)Sehr guter Zweitfernseher, der unschlagbar günstig ist
Bester Fernseher Medium (43 bis 55 Zoll)Sony KD-55XE9005Gewohnt gute Sony-Bildqualität, Preis-Leistungsverhältnis stimmt
Bester Fernseher Groß (60 Zoll und größer)LG OLED65B7D 164 cm (65 Zoll)Spitzenbildqualität, schönes Design, klarer Sound

Sony KD-65A1

  • 65 Zoll OLED-Display
  • Auflösung 3840 × 2160 Pixel
  • Bildwiederholfrequenz 120 Hz
  • TV-Tuner: DVB-T2/-T/-C/-S2/-S
  • 214 KWh pro Jahr
Partnerangebot EUR 2.822,95 bei Amazon alle Angaben ohne Gewähr

TCL U55C7006

  • 55 Zoll LED-Display
  • Auflösung 3840 × 2160 Pixel
  • Bildwiederholfrequenz 60 Hz
  • TV-Tuner: DVB-T2/-T/-C/-S2/-S
  • 126 KWh pro Jahr
Partnerangebot EUR 728,03 bei Amazon alle Angaben ohne Gewähr

Sony KD-55XE9005

  • 55 Zoll LED-Display
  • Auflösung 3840 × 2160 Pixel
  • Bildwiederholfrequenz 120 Hz
  • TV-Tuner: DVB-T2/-T/-C/-S2/-S
  • 93 KWh pro Jahr
Partnerangebot EUR 1.232,86 bei Amazon alle Angaben ohne Gewähr

LG OLED65B7D

  • 65 Zoll OLED-Display
  • Auflösung 3840 × 2160 Pixel
  • Bildwiederholfrequenz 100 Hz
  • TV-Tuner: 2x DVB-T2 HD/-C/-S2
  • 214 KWh pro Jahr
Partnerangebot EUR 1.799,00 bei Amazon alle Angaben ohne Gewähr

Mit den folgenden Tipps zeigen wir einige Kriterien, mit denen sich einschätzen lässst, ob sich der Kauf eines bestimmten Modells lohnt.

LED, LCD, OLED, QLED erklärt

Bei Fernseh-Displays gibt es derzeit mehrere Schlagworte, die sich auch in den Produktbeschreibungen der Fernseher finden.

LED und LCD

Aus Marketinggründen werden die vermeintlich „alten“ LCD-Displays gegen die neueren LED-Modelle in Stellung gebracht. Das ist aber nur bedingt richtig. LED-Fernseher nutzen nämlich ebenfalls einen LCD-Bildschirm. Die Abkürzung „LCD“ stammt aus dem Englischen und heißt „Liquid Crystal Display“. Gemeint sind damit Flüssigkristalle, die die Farben auf dem Display erzeugen. Dazu ist eine Hintergrundbeleuchtung nötig. Bei älteren LCD-Geräten war diese meist in Form von Leuchtstoffröhren vorhanden.

Nahezu alle modernen Fernseher setzen stattdessen auf die LED-Technik. LED steht dabei für „Licht emittierende Diode“. Da die Dioden deutlich kleiner sind, können auch die Fernseher deutlich platzsparender gebaut werden. Dazu kommen ein geringerer Stromverbrauch und eine hohe Lebensdauer von bis zu 100.000 Stunden. Bei LED-Displays wird der Bild-Hintergrund zudem dynamisch angesteuert. Dadurch kommen deutlich bessere Schwarzwerte zustande. Ergebnis: Schärfere Kontraste und ein knackiges Display.

LED-Fernseher gibt es in zwei unterschiedlichen Varianten: Edge-LED und Direct-/Full-LED-Backlight. Bei Edge-LED-TVs befinden sich die Leuchtdioden am Rand des Bildschirms. Daher hat diese Variante eine sehr geringe Tiefe, was eventuell Platz sparen kann. Dafür gibt es bei manchen dieser Fernseher Probleme mit Clouding, also einer etwas unregelmäßigen Beleuchtung.

Genau dieses Problem versuchen die Direct- oder Full-LED-Backlight-TVs zu vermeiden. Die Leuchtdioden sitzen hierbei direkt hinter dem Display. Daher ist die Beleuchtung des Displays deutlich gleichmäßiger. Der Preis dafür ist die etwas größere Bautiefe der Fernseher.

Vereinzelt werden im Handel noch LCD-Fernseher mit der klassischen Beleuchtung in Form von Leuchtstoffröhren angeboten. Diese TVs sind meist sperriger als moderne Fernseher, dafür ist die Beleuchtung sehr gleichmäßig.

Unser Tipp: Für die meisten Nutzer reicht ein LED-TV völlig aus – vor allem dann, wenn man nicht zu viel Geld ausgeben will und keine übertriebenen Anforderungen hat. Gute LED-Einsteigermodelle sind heutzutage schon ziemlich preiswert erhältlich. Der empfehlenswerte LG 49UJ6309 in 49 Zoll hat alle wichtigen Smart-Funktionen und dank 4K-Auflösung sowie HDR-Support ein sehr gutes Bild. 

LG 49UJ6309 UHD TV

  • 49 Zoll LED-Display
  • Auflösung 3840 × 2160 Pixel
  • Bildwiederholfrequenz 50 Hz
  • TV-Tuner: DVB-T2/-C/-S2
  • 103 KWh pro Jahr
Partnerangebot EUR 749,00 bei Amazon alle Angaben ohne Gewähr

OLED und QLED

OLED-Displays sind eine Weiterentwicklung und benötigen überhaupt keine Hintergrundbeleuchtung mehr, da die Pixel selbst leuchten. Dadurch können die Hersteller bei OLED-TVs noch höhere Kontraste und noch sattere Schwarzwerte erreichen. Das Bild wirkt also noch plastischer. Da die Hintergrundbeleuchtung wegfällt, ist auch der Stromverbrauch von OLEDs etwas geringer. Ein weiterer Vorteil sind außerdem die hohen Refresh-Raten von OLED-Fernsehern. Das ist vor allem für Gamer interessant, die ihre Konsole oder den PC an den TV anschließen und Bildverzögerungen (Input-Lag) vermeiden wollen.

Natürlich gibt es auch Kritikpunkte: Die Pixel bei OLEDs können einbrennen, wenn über mehrere Stunden das gleiche Bild gezeigt wird. Außerdem ist die Lebensdauer mit etwa 20.000 Stunden nicht so hoch wie bei regulären LED-TVs. Nach ein paar Jahren verlieren OLEDs daher an Leuchtkraft und haben aufgrund des Verschleißes ein deutlich matteres Bild. Hauptnachteil ist allerdings der (noch) recht hohe Preis. Wer ein OLED-Modell möchte, sollte sich den LG OLED55B7D in der 55-Zoll-Variante ansehen. 

LG OLED55B7

  • 55 Zoll OLED-Display
  • Auflösung 3840 × 2160 Pixel
  • Bildwiederholfrequenz 100 Hz
  • TV-Tuner: 2x DVB-T2/-C/-S2
  • 155 KWh pro Jahr
Partnerangebot EUR 1.299,99 bei Amazon alle Angaben ohne Gewähr

QLED ist ein Marketingbegriff, den Samsung benutzt. Es handelt sich dabei um modifizierte OLED-Displays, bei denen sogenannte Quantum Dots zum Einsatz kommen. Dadurch wird eine bessere Farbwiedergabe und eine höhere Helligkeit erzielt. Im Prinzip ist QLED von der Bildqualität nahezu identisch zu einem regulären OLED-Displays. Auch hier ist der Preis recht hoch. Ein empfehlenswertes Einsteiger-Modell ist der Samsung GQ55Q6FN. Wenn Geld keine Rolle spielt, lohnt ein Blick auf die Premium-SUHD-Modelle, beispielsweise den Samsung UE65MU8000.

Samsung GQ55Q6FN

  • 55 Zoll QLED-Display
  • Auflösung 3840 × 2160 Pixel
  • Bildwiederholfrequenz 120 Hz
  • TV-Tuner DVB-T2/-C/-S2
  • 102 KWh pro Jahr
Partnerangebot EUR 990,00 bei Amazon alle Angaben ohne Gewähr

Samsung UE65MU8000

  • 65 Zoll QLED-Display
  • Auflösung 3840 × 2160 Pixel
  • Bildwiederholfrequenz 100 Hz
  • TV-Tuner 2x DVB-T2/-C/-S2
  • 164KWh pro Jahr
Partnerangebot EUR 1.799,00 bei Amazon alle Angaben ohne Gewähr

Was ist mit Plasma-TVs?

Plasma-Fernseher waren vor einigen Jahren noch der letzte Schrei und galten als das Non-Plus-Ultra bei Fernseh-Displays. Bei diesen Geräten werden die Bilder auf dem Display durch Gas erzeugt. Das Gas wird ionisiert und durch Plasma-Entladungen zum Strahlen gebracht. Auch hier ist keine Hintergrundbeleuchtung vorhanden. Schwarz entsteht einfach dadurch, dass das Gas nicht gezündet wird.

Aufgrund der besseren Schwarzwerte, war der Kontrast bei Plasma-TVs früher daher besser als bei LCD-Modellen. Inzwischen hat sich das relativiert und es bestehen kaum noch Unterschiede zwischen Plasma- und LCD-Displays. Am Markt spielen Plasma-Fernseher heute fast keine Rolle mehr.

Wie groß muss der Fernseher sein?

Die Größe eures neuen Fernsehers ist vermutlich eine der ersten Fragen, die man sich stellt. Allerdings gibt es darauf keine allgemeingültige Antwort, da es vor allem auf die folgenden beiden Punkte ankommt:

  • Wie hoch ist das Budget?
  • Wieviel Platz steht zur Verfügung?

Die Größe wird bei den meisten Modellen in Zoll angegeben und bezieht sich auf die Bildschirmdiagonale. Die Tabelle zeigt, wie groß der Fernseher ungefähr in Zentimeter ist

Größe in ZollGröße in ZentimeterUngefähre Höhe und Breite
32 Zoll 81,28 cm39,8 × 70,0 cm
40 Zoll101,60 cm49,8 × 88,6 cm
43 Zoll109,22 cm53,5 × 95,2 cm
49 Zoll124,46 cm61 × 108,5
50 Zoll127,00 cm62,3 × 110,7 cm
55 Zoll139,70 cm68,5 × 121,8 cm
60 Zoll152,40 cm74,7 × 132,8 cm
65 Zoll165,10 cm80,9 × 143,9 cm
70 Zoll177,80 cm87,2 × 155 cm

Große Fernseher sind in der Regel teurer, allerdings haben sich Preise inzwischen selbst bei 4K-Ultra-HD-Modellen relativiert. Der 65 Zoll große, 4K-fähige LG 65UJ6309 kostet beispielsweise nur noch knapp 900 Euro – ein Preis, der vor einigen Jahren noch undenkbar war.

LG 65UJ6309

  • 65 Zoll LED-Display
  • Auflösung 3840 × 2160 Pixel
  • Bildwiederholfrequenz 50 Hz
  • TV-Tuner: DVB-T2/-C/-S2
  • 189 KWh pro Jahr
Partnerangebot EUR 980,00 bei Amazon alle Angaben ohne Gewähr

Was ist mit dem Sitzabstand?

Eine alte Faustregel besagt, dass der Abstand zum Fernseher ungefähr 2,1-mal so lang wie die Bildschirmdiagonale sein sollte, um den optimalen Sitzabstand herzustellen. Das ist nur noch bedingt richtig. Die Regel basiert auf der Annahme, dass man die Pixel auf dem Display besser erkennt, je näher man dran sitzt. Die neuen 4K-Modelle haben allerdings eine so hohe Auflösung, dass das Bild schon ab ungefähr eineinhalb Meter gestochen scharf wirkt.

Im Prinzip kommt es bei neuen TVs also fast nur noch auf eure Vorlieben und den vorhandenen Platz an. Ganz vergessen sollte man den Sitzabstand aber doch nicht. Schließlich wird der Bildausschnitt, den man sieht, immer kleiner, je näher man vor dem Fernseher sitzt. Generell sollten die Räumlichkeiten bei der Kaufentscheidung also im Hinterkopf behalten werden.

4K, UHD, HDR, Full-HD: Was braucht man wirklich?

Wer schon einen Fernseher hat, besitzt oft noch ein Full-HD-Modell. Full-HD-Fernseher geben das Bild in einer Auflösung von 1920 × 1080 Pixeln wieder (1080p) und sind immer noch sehr verbreitet. Allerdings etabliert sich die Auflösung 4K (3840 x 2160 Pixel) zunehmend als neuer Standard. Anfangs waren die Geräte noch wahnsinnig teuer, außerdem gab es so gut wie keine Inhalte, die den Kauf rechtfertigten.

Das hat sich mittlerweile geändert: Sowohl mit Netflix als auch Amazon Prime Video kann man inzwischen Inhalte in 4K-Auflösung streamen, wobei Netflix hinsichtlich des Angebots ein wenig die Nase vorn hat. Außerdem erscheinen auch immer mehr neue Filme auf Blu-ray in der hohen Auflösung, Spielekonsolen wie die Playstation 4 Pro oder die Xbox One S/Xbox One X ermöglichen zudem Gaming in 4K.

Inzwischen sind daher so gut wie alle Hersteller auf den 4K-Standard umgeschwenkt. Wenn ihr noch Geräte mit Full-HD im Handel findet, handelt es sich dabei meist um Restbestände. Die Frage „4K oder Full-HD?“ stellt sich beim Kauf eines neuen Fernsehers also eigentlich nicht mehr. Wer vor einer Neuanschaffung steht, sollte auf jeden Fall zu einem 4K-Modell greifen. Dabei gibt es allerdings einige Punkte zu beachten.

Was bedeutet 4K eigentlich?

Der Begriff 4K wird häufig synonym mit Ultra HD verwendet, was zwar technisch nicht ganz richtig ist, praktisch aber keine große Rolle spielt. Gemeint ist damit die vierfache Full-HD-Auflösung, also 3840 x 2160 Pixel. „Echtes 4K“ liegt noch einmal ein Stück darüber und hat eine Auflösung von 4096 x 2160 Pixeln.

Mit Upscaling Inhalte hochrechnen

4K äußert sich in schärferen Bildern und brillianteren Farben und lohnt sich selbst dann, wenn ihr etwa aufgrund schlechter Internetverbindung keine 4K-Inhalte streamen könnt oder die Fernsehsender keine hochauflösenden Programme anbieten. Grund dafür ist das sogenannte 4K-Upscaling. SD- (720 x 576) , HD ready- (1280 x 720) und Full HD-Inhalte werden dabei auf Ultra HD-Auflösung (3840 x 2160) hochgerechnet. Das Bild wird dadurch schärfer, auch wenn es an ein echtes natives 4K-Bild nicht herankommt.

Da wir uns immer noch in der Übergangsphase von Full-HD zu 4K befinden, sollte man beim UHD-Fernsehkauf auf eine gute Upscaling-Technologie achten. Ein empfehlenswertes und preiswertes 65-Zoll-Einsteigermodell mit guten Upscaling-Ergebnissen ist beispielsweise der TCL U55P6046.

TLC U55P6046

  • 55 Zoll LCD-Display
  • Auflösung 3840 × 2160 Pixel
  • Bildwiederholfrequenz 60 Hz
  • TV-Tuner DVB-T2/-C/-S2
  • 126 KWh pro Jahr
Partnerangebot Angebot bei Amazon alle Angaben ohne Gewähr

Was ist mit HDR?

Die Abkürzung HDR steht für High Dynamic Range und ist seit einiger Zeit ein Trendthema bei TVs und beim Gaming in 4K. Fernseher mit HDR-Unterstützung bieten bessere Kontraste und einen höheren Dynamikumfang. Dadurch werden Helligkeitsunterschiede sehr detailliert wiedergegeben. Bei Bildinhalten, die besonders hell oder dunkel sind, sieht man dadurch also mehr als gewohnt. Fast alle neuen Fernseher und auch die 4K-fähigen Spielekonsolen von Sony und Microsoft unterstützen die Technik – im Zweifelsfall sollte man aber trotzdem darauf achten, dass der neue TV das Feature beherrscht.

Diese Funktionen muss ein 4K-Fernseher haben

Wer die technischen Spezifikationen zu einem 4K-Fernseher durchliest, sollte darauf achten, dass das Gerät die folgenden Minimal-Anforderungen erfüllt.

HDMI 2.0

Der ältere Standard HDMI 1.4 ist mit einer Datenübertragungsrate von maximal 10,2 Gbit/s schlicht zu langsam für die 4K-Auflösung. Wenn überhaupt, werden Ultra-HD-Inhalte nur mit 30 Bildern pro Sekunde (30 FPS) übertragen. Das macht sich vor allem bei schnellen Action-Szenen negativ bemerkbar. HDMI 2.0 schafft 18 Gbit/s und erlaubt flüssige 60 Bilder pro Sekunde.

HDCP 2.2 Kopierschutz

Ohne den HDCP 2.2 Kopierschutz lassen sich keine Inhalte in 4K-Auflösung wiedergeben. Problem: Der Kopierschutz kann nicht einfach per Software-Update nachgereicht werden. Daher sollte in der Produktbeschreibung unbedingt darauf geachtet werden, dass der Fernseher den Standard HDCP 2.2 im Mainboard verbaut hat.

HEVC / H.265 – Codec

Das High Efficiency Video Codec (HEVC) ist ein Kompressionsverfahren, das für ultra-hochauflösende Inhalte entwickelt wurde. Ultra-HD-Inhalte, die per Stream, Satellit oder Kabel übertragen werden, werden mit dem H.265 Codec so stark komprimiert, dass sie bei gleichbleibender Qualität deutlich kleiner sind. Der Codec ist zudem zwingend erforderlich, um DVB T2 HD zu empfangen.

Die folgenden drei 4K-Fernseher sind empfehlenswerte Mittelklasse-Modelle, die alle oben genannten Features enthalten und damit zukunftssicher sind:

Samsung-MU8009

  • LED
  • 55 Zoll
  • 4K Ultra HD
  • WLAN
  • 154 KWh pro Jahr
Partnerangebot EUR 1.199,00 bei Amazon alle Angaben ohne Gewähr

Samsung-MU9009

  • LED
  • 55 Zoll
  • 4K Ultra HD
  • WLAN
  • 154 KWh pro Jahr
Partnerangebot Angebot bei Amazon alle Angaben ohne Gewähr

LG-55SJ800V

  • LED
  • 55 Zoll
  • 4K Ultra HD
  • WLAN
  • 154 KWh pro Jahr
Partnerangebot Angebot bei Amazon alle Angaben ohne Gewähr

Generell sollte man beim Kauf eines 4K-Fernsehers Abstand von Billig-Modellen nehmen. Diese Fernseher haben nicht nur Schwächen in der Bedienung und der Bildqualität, sondern verfügen teilweise nicht über die notwendigen Komponenten, um sie zukunftssicher zu machen. Renommierte Hersteller wie LG, Samsung, Sony, Panasonic oder Philips sind in der Regel eine gute Wahl.

Welche Anschlüsse muss der Fernseher haben?

Bei den TV-Anschlüssen kann man heute eigentlich nicht viel falsch machen, da für so gut wie alles ein HDMI-Kabel verwendet wird. HDMI ist das Standard-Format, mit dem sich Audio- und Bild-Signale kombiniert übertragen lassen. Fast alle externen Geräte, zum Beispiel Blu-ray-Player, Receiver, Spiele-Konsolen, Amazon Fire-TV etc. werden per HDMI mit dem Fernseher verbunden. Der TV sollte daher mindestens genauso viele HDMI-Ports haben, wie man Geräte anschließen will – und am besten ein bis zwei Extra-Anschlüsse in Reserve.

Wer ein Surround-System oder eine Soundbar anschließen möchte, sollte darauf achten, welcher Anschluss dafür benötigt wird. Teilweise läuft das nicht über HDMI, sondern über den optischen Digital-Ausgang (Toslink). Der Fernseher muss dann auch einen solchen Anschluss haben, was heute aber zum Standard zählt.

Mit einer externen Festplatte lassen sich Filme oder Serien aus dem Fernsehprogramm wie bei einem Videorekorder aufnehmen. Dafür wird ein USB-Anschluss am TV benötigt. Bei UHD-TVs sollte aufgrund der höheren Geschwindigkeit sichergestellt sein, dass es sich hierbei um USB 3.0 handelt. Nicht mehr benötigt wird der alte Standard SCART. Seit dem Aufkommen von HDMI wird SCART nicht mehr verwendet.

Was ist mit 3D-Fernseher?

3D-Fernseher sind praktisch tot. Der große Renner waren sie nie, auch wenn sie vor einigen Jahren noch als das nächste große Ding dargestellt wurden. Inzwischen spielen sie keine Rolle mehr. Sony und LG, die letzten beiden Hersteller, die 3D noch unterstützen, verabschiedeten sich 2017 von der Technik. Grund war das mangelnde Interesse der Kunden.

Anders als im Kino wird 3D im Home-Entertainment-Bereich wohl in den nächsten Jahren aussterben. Wer auf einen 3D-fähigen Fernseher Wert legt, solltet also zuschlagen, solange noch Modelle am Markt erhältlich sind.

Triple-Tuner versus Twin-Tuner: Unterschied beim Fernsehkauf beachten

Fernsehprogramme könnt ihr auf drei Arten empfangen:

  • Kabel (DVB-C)
  • Satellit (DVB-S)
  • Antenne (DVB-T2)

Mit einem Triple Tuner könnt ihr all diese Möglichkeiten zum Empfang nutzen und benötigt kein externes Gerät mehr. Triple Tuner sind heute eigentlich Standard und werden in allen modernen Fernseh-Geräten verbaut. Ältere Modelle verfügen stattdessen nur über den sogenannten Dual-Tuner, mit dem man nur DVB-S und DVB-T empfangen kann. Nicht zu verwechseln ist das mit einem Twin-Tuner. Dieses Gerät ermöglicht es, gleichzeitig ein Programm aufzuzeichnen, während ein anderes angeschaut wird. Das funktioniert aber nur innerhalb einer der drei Signalquellen: Man kann mit einem Twin-Tuner also nicht DVB-T2 aufnehmen und gleichzeitig Kabel anschauen.

Dieser Artikel erschien zuerst auf giga.de

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