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Überwachungskameras für Außen im Vergleich

Einbruchschutz  

Fünf starke Überwachungskameras für den Außenbereich im Vergleich

19.06.2019, 11:07 Uhr | t-online.de, dpa

Sie möchten auch unterwegs wissen, ob zu Hause alles in Ordnung ist? Mit einer Überwachungskamera im Außenbereich ist das kein Problem. Die Kamera behält Haus oder Wohnung im Blick und liefert Ihnen Videos oder Bilder direkt aufs Smartphone.

Überwachungskameras für außen: Darauf sollten Sie achten

Eine Überwachungskamera, die im Freien angebracht wird, muss im Verlauf des Jahres von Hitze und Gewitterregen bis zu Frost und Hagelschauern alles aushalten. Auch die Stromversorgung muss gewährleistet sein. Zudem braucht es einen Speicherort für die aufgezeichneten Daten. Sie müssen also ein paar Punkte beim Kauf einer Außenkamera bedenken.

Worauf es bei einer Outdoor-Überwachungskamera ankommt:

  • Wetterschutz: Eine Außenkamera sollte mindestens die Schutzklasse IP65 haben, damit sie auch Regen und Schnee aushält. In dieser Klasse sind die Geräte staubdicht und geschützt gegen Wasser aus jedem Winkel. Die noch bessere Schutzklasse IP66 ist sogar gegen starkes Strahlwasser geschützt.
  • Stromversorgung: Ist ein Stromanschluss in der Nähe oder soll es eine kabellose Außenkamera sein? Der Akku von kabellosen WLAN-Überwachungskameras hält im Schnitt drei Monate. Manche Kameras sind auch mit einem Solar-Modul ausgestattet.
  • Auflösung: 4K ist toll, braucht aber viel Speicherplatz. Um Gesichter zu erkennen, reichte eine Full-HD-Auflösung aus.
  • Aufnahmewinkel: Üblich ist ein Aufnahmewinkel von 90 bis 110 Grad, was für Hauseingänge ausreicht. Es gibt aber auch Überwachungskameras mit einer 360-Grad-Abdeckung oder Fischaugen-Kameras für die Decke.
  • Speicherort: Manche Kameras speichern die Daten lokal auf einer SD-Karte, dabei sind 8 Gigabyte (GB) Speicherplatz üblich. Ist die Speicherkarte voll, werden die Daten überschrieben. Wenn Sie Ihre Daten über mehrere Wochen speichern wollen, sollten Sie darauf achten, dass Sie auch größere Speicherkarten nutzen können. Andere Überwachungskameras speichern die Daten extern. Das geht entweder auf einem Server in der eigenen Wohnung (NAS) oder in einem Cloud-Speicher. Für längere Speicherzeiten ist in der Regel ein kostenpflichtiges Abo notwendig.
  • Nachtsicht und Bewegungsmelder: Beide Funktionen sollten vorhanden sein. Manche Kameras schicken eine Pushnachricht ans Smartphone, wenn der Bewegungsmelder anschlägt oder schicken eine E-Mail mit dem Überwachungsvideo.

Empfehlenswerte Überwachungskameras

Stiftung Warentest hat Überwachungskameras zuletzt im Jahre 2017 getestet (test Ausgabe 10/2017). Von einigen Modellen sind mittlerweile Nachfolgemodelle erhältlich. Vernünftige Außenkameras erhalten Sie ab etwa 100 Euro, Preise jenseits einer 400-Euro-Grenze müssen Sie nicht bezahlen. 

Die folgenden Kameras von verschiedenen Herstellern in unterschiedlichen Preisregionen sind unsere Empfehlung:

upCam Tornado HD S – die Scharfe

Diese Überwachungskamera liefert dank ihrer echten Full-HD-Auflösung mit 1080p deutliche und scharfe Bilder, um Ihnen das Nachverfolgen der Geschehnisse auf Ihrem Grundstück zu vereinfachen – und das auch bei Dunkelheit, denn das Infrarot-Licht wird durch den SONY Exmor Sensor optimal verarbeitet. Die upCam Tornado HD ist wetterfest und hält Temperaturen von -20 bis +50 Grad aus.

Eine integrierte P2P Verbindung ermöglicht es, beispielsweise aus dem Urlaub via PC, Tablet oder Smartphone auf die upCam zuzugreifen. Hierfür benötigen Sie lediglich die kostenlose upCam Connect App, die sowohl mit IOS als auch Android kompatibel ist. Der integrierte Bewegungsmelder schafft die Möglichkeit, unterschiedliche Alarm-Aktionen auszulösen.

Bilder und Videos können durch den ausgelösten Alarm gespeichert werden. Eine interne Micro SD Karte ist im Lieferumfang vorhanden (8 GB). Der Speicher kann auf 128 GB erweitert werden.

Optional können die Dateien auch auf der Cloud-Plattform, dem CloudCorder gespeichert werden, dies verursacht jedoch zusätzliche Kosten, kann Ihnen aber helfen, wenn die Kamera beispielsweise gestohlen oder zerstört wird.

  • Stromversorgung: kabelgebunden
  • Auflösung: 1080p (1920 × 1080 Pixel)
  • Aufzeichnung: SD-Karte, NAS oder Cloud
  • Überwachungsbereich: 90 Grad Weitwinkel
  • Nachtsicht Reichweite: 20 Meter
  • Bewegungserkennung: ja
  • MicroSD-Karte mit 8 GB (erweiterbar)
  • App-Steuerung
  • wetterfest, Betriebstemperatur: -20 bis +50 Grad
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Ring Spotlight Cam Akku Überwachungskamera – die Unabhängige

Macht die Ring-Überwachungskamera Bewegungen aus, leitet sie diese automatisch an Ihr Smartphone weiter. Der Eindringling kann mit einer lauten Alarmsirene (110 Dezibel), die in der Kamera steckt, abgeschreckt werden. Bei Dunkelheit lässt sich außerdem ein heller LED-Licht-Spot auslösen. Benachrichtigungs-Optionen, automatische Licht-Aktivierung, Einstellungen am Bewegungsmelder oder die Freigabe des Kamera-Zugriffs an mehrere Nutzer ändern Sie ganz bequem von Ihrem Smartphone oder Tablet aus.

Die aufgezeichneten Videos sendet die Kamera auf Wunsch direkt in die Cloud des Herstellers. Dafür fällt eine Abo-Gebühr im Basis-Tarif von drei Euro pro Monat an. Buchen Sie das Angebot nicht, erhalten Sie nur eine Live-Video-Ansicht sowie Zweiwege-Audio. So können Sie über die App Ihre Besucher in Echtzeit sehen, hören und mit ihnen sprechen. Ein langer Videoverlauf, den Sie auch rückwirkend betrachten können, ist nicht möglich. Die Kamera sendet alle Aufnahmen über WLAN an Ihren Router.

  • Stromversorgung: kabelgebunden oder Variante per Akku
  • Auflösung: 1080p (1920 × 1080 Pixel)
  • Aufzeichnung: Cloud (kostenpflichtig)
  • Überwachungsbereich: 140 Grad
  • Nachtsicht Reichweite: 10 Meter
  • Bewegungserkennung: ja
  • Mikrofon, Gegensprechfunktion, Alarm mit Ferneinschaltung, App-Steuerung, Alexa-kompatibel
  • witterungsbeständig, Betriebstemperatur: -20 bis +48 Grad
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Netatmo Presence Überwachungskamera – starke Leuchte

Die Netatmo Presence ist mehr als eine Überwachungskamera für draußen. Sie ist auch ein intelligentes Flutlicht. Sobald ihre helle Leuchte aktiviert ist, lassen sich bei Dunkelheit Full-HD-Videos in Farbe aufnehmen. Die Kamera besitzt dafür einen Erfassungsbereich von rund 20 Metern. Unerwünschte Besucher werden durch das Licht abgeschreckt.

Wie es sich für Außenkameras gehört, ist auch die Presence gut geschützt gegen Staub, Regen oder Schnee. Dank Schutzklasse IP66 kann die Kamera auch mal mit einem Wasserstrahl aus dem Schlauch abgespült werden, ohne Schaden zu nehmen. Im Test von Stiftung Warentest im Jahr 2017 schnitt die Überwachungskamera mit der Note „gut“ ab (test Ausgabe 10/2017). Besonderes Lob erhielt sie für ihre Wetterfestigkeit und Bildqualität, sowohl am Tag als auch bei wenig Licht. Stark erwies sie sich in den Testpunkten „Person gesehen”, „Fahrzeug gesehen” oder „Tier gesehen”.

Bedient wird die Überwachungskamera per Netamo-App. Diese gibt es für Smartphones, Tablets, PCs, Macs oder die Apple Watch. Darüber lassen sich Videos live an den Nutzer der Kamera streamen. Videos werden lokal auf einer microSD-Karte gespeichert, die in der Kamera steckt. Im Lieferumfang ist eine 8-GB-Karte. Videos können direkt an einen persönlichen FTP-Server geschickt oder in einer Dropbox gespeichert werden.

  • Stromversorgung per Kabel
  • Auflösung: 1080p (1920 × 1080 Pixel)
  • Aufzeichnung: SD-Karte, Cloud, FTP
  • Überwachungsbereich: 100 Grad Sichtwinkel (horizontal)
  • Nachtsicht Reichweite: bis 15 Meter
  • Bewegungserkennung: ja
  • MicroSD-Karte mit 8 GB
  • Cloud: Speicherung in Dropbox
  • Mikrofon, App-Steuerung
  • wetterfest, Betriebstemperatur: -20 bis 50 Grad
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Die HiKam A7 Überwachungskamera – zum Mithören

Die HiKam A7 überzeugt mit einer kinderleichten Bedienung, denn zur Installation der Kamera muss lediglich das WLAN-Passwort in die App eingegeben werden. Alles Weitere funktioniert automatisch.

Die Verbindung mit der Kamera erfolgt entweder durch das heimische WLAN, ein beliebiges WLAN oder aber auch über das Mobilfunknetz. Dies ermöglicht es Ihnen, von überall auf der Welt das eigene Zuhause zu überwachen.

Durch einen automatischen Weißabgleich sowie Belichtung, Lichtsensor, Infrarot-Scheinwerfer und IR-Cut ist eine hochwertige Bildqualität tagsüber, wie auch in der Dunkelheit (in Graustufen), garantiert.

Um nicht nur sehen zu können, was sich im Sichtfeld der Kamera abspielt, sondern auch mögliche Gespräche mitzuhören, ist in der HiKam A7 ein Mikrofon integriert.

Die bei einem Ereignis aufgenommenen Videoclips, werden kostenlos in der deutschen HiKam-Cloud gespeichert.

Stromversorgung: kabelgebunden 
Auflösung: 960p (1280 × 960 Pixel) 
Aufzeichnung: SD-Karte, Cloud 
Überwachungsbereich: 80 Grad 
Nachtsicht Reichweite 20 Meter
Bewegungserkennung: ja 
Mikrofon, Alarm-Meldung 
kostenloser Cloud-Speicher 
wetterfest (IP66), Betriebstemperatur: -10 bis +50 Grad

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Nest Cam IQ Outdoor Außenkamera – mit Gesichtserkennung

Mit der wetterfesten Außenkamera "Cam IQ Outdoor" hat das Unternehmen Nest einen Nachfolger des Testsieger "Nest Cam Outdoor" bei Stiftung Warentest im Angebot (test Ausgabe 10/2017). Der Hersteller verspricht, dass die Kamera gut zwischen Personen und Tieren unterscheiden kann. Eine Warnung wird nur an Ihr Smartphone geschickt, sobald die Überwachungskamera eine fremde Person in ihrem Sichtfeld entdeckt. Die acht Megapixel-Linse der Cam IQ zoomt per Supersight-Funktion automatisch an die Person heran und folgt deren Bewegung. Sie können den Livestream auf Ihrem Smartphone verfolgen, um die Person zu identifizieren.

Auch bei Dunkelheit behält die Cam IQ Outdoor ihr Einsatzgebiet stets im Blick. Dank integrierter 850-nm-Infrarot-LED-Leuchten kann sie Gesichter erkennen und scharfe Bilder davon senden. Damit Sie in punkto Gesichtserkennung keine rechtlichen Probleme bekommen, wird das Videomaterial vor dem Stream an Ihr Smartphone und der Sicherung in der Nest-Cloud verschlüsselt. Dazu verwendet die Nest Cam IQ eine 128-Bit-AES-Verschlüsselung über eine abhörsichere TLS/SSL-Verbindung. Bei der Sprachübertragung von der Kamera an ein Smartphone und umgekehrt setzt Nest Rausch- und Echounterdrückung in HD-Qualität ein. Sie können so zum Beispiel einem Einbrecher zu verstehen geben, dass er unter Beobachtung steht.

  • Stromversorgung per Kabel
  • Auflösung: 1080p (1920 × 1080 Pixel)
  • Aufzeichnung: Cloud
  • Überwachungsbereich: 130 Grad Weitwinkel
  • Nachtsicht Reichweite: bis 20 Meter
  • Bewegungserkennung: ja
  • Mikrofon, Gegensprechfunktion, App-Steuerung
  • mit kostenpflichtigem Cloud-Speicher
  • IP65, Betriebstemperatur: -20 bis +40 Grad
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Überwachungskameras: Was ist erlaubt?

  • Grundsätzlich dürfen Sie Fremde nicht ohne deren Einwilligung filmen. Auch Familienangehörige sollten Sie vorher fragen.
  • Bürgersteige und Straßen gelten als Tabuzone für eine Überwachung. Filmen wird als unzulässiger Eingriff in die Persönlichkeitsrechte von Passanten gewertet.
  • Den Eingangsbereich Ihres Einfamilienhauses dürfen Sie überwachen. Sie müssen allerdings eine sichtbare Warnung vor der Kamera anbringen.

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