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Wasserfilter im Vergleich – gegen Kalk und hartes Wasser

Kaufberatung  

Wasserfilter im Vergleich – gegen Kalk und hartes Wasser

16.01.2019, 14:05 Uhr | t-online.de

Wasserfilter im Vergleich – gegen Kalk und hartes Wasser. Wenn Kalk die Trinkwasserqualität mindert, kann ein Wasserfilter sinnvoll sein. (Quelle: Hersteller)

Wenn Kalk die Trinkwasserqualität mindert, kann ein Wasserfilter sinnvoll sein. (Quelle: Hersteller)

Das Trinkwasser ist in Deutschland eines der am besten überwachten Nahrungsmittel. Allerdings wird die hohe Qualität oft durch Kalk beeinträchtigt. Zusätzlich können Ablagerungen aus alten Leitungen und Armaturen die hohe Trinkwassergüte mindern. Daher kann es sinnvoll sein, sich einen Wasserfilter zuzulegen. Wir erklären, worauf es bei Tischwasserfiltern ankommt.

Wasserfilter unterscheiden sich in ihren Eigenschaften unter anderem durch folgende Punkte, die bei der Auswahl des Produktes eine Rolle spielen sollten:

  • Typ: Es gibt sowohl Fabrikate mit Kartusche als auch Filter für den Wasserhahn. Erstere haben den Vorteil, dass sie nicht aufwendig montiert werden müssen, sondern nur in eine Kanne einzusetzen sind. Wasserhahnfilter hingegen sind zwar einmal fest zu installieren, dafür liefern sie unmittelbar und langfristig gefiltertes Wasser.
  • Gesamtvolumen: Das Gesamtfassungsvermögen setzt sich aus dem Volumen des Einfüll- und des Entnahmebehälters zusammen. Dabei nimmt der Einfüllbehälter das ungefilterte Leitungswasser auf, während der Entnahmebehälter das gefilterte Wasser sammelt. Je nachdem, ob Sie den Tischkannenfilter einzeln oder mit mehreren Personen gleichzeitig nutzen, ist eine unterschiedliche Gesamtfüllmenge von Vorteil.
  • Gefilterte Wassermenge: Wenn Sie vom Gesamtvolumen das Volumen des Einfüllbehälters abziehen, erhalten Sie die Kapazität des Entnahmebehälters.
  • Filterungsgeschwindigkeit: Sie ist unter anderem abhängig von der Art und Qualität des eingesetzten Filters.

Die Stiftung Warentest sowie andere Testportale haben in der Vergangenheit mehrere Tischkannenfilter genauer untersucht. Das Ergebnis war eher ernüchternd:  Insbesondere wenn es darum geht, das harte Wasser weicher zu machen, erzielen manche Filter nicht das gewünschte Ergebnis. Geschmack­lich würden allenfalls sensible Zungen den Härte­unterschied merken, so das Urteil der Tester. Allerdings filtern die meisten Geräte schädliche Verunreinigungen, wie etwa Blei oder Kupfer, effektiv aus dem Leitungswasser heraus.

Im Folgenden stellen wir Ihnen empfehlenswerte Wasserfilter vor:

Brita Wasserfilter Marella: mit intelligenter Kartuschenwechsel-Anzeige

Wenn Sie ein solides Qualitätsprodukt zu schätzen wissen, ist der Wasserfilter Marella von Brita die richtige Wahl. Als Besonderheit verfügt er über die innovative Kartuschenwechsel-Anzeige „Brita Memo“. Diese zeigt verlässlich an, wann die eingesetzte Filterkartusche zu wechseln ist. Auch dank dieser Filteranzeige wurde der Brita Wasserfilter Marella von der Stiftung Warentest mit der Note 2,3 im Bereich Handhabung ausgezeichnet (test Ausgabe 05/2015, Gesamturteil: Note 3,4).

Mit einem hohen Gesamtvolumen und Fassungsvermögen eignet sich der Brita Wasserfilter für mehrere Personen. Zudem überzeugt das Markenprodukt mit einer guten Filterungsgeschwindigkeit. Sehr alltagstauglich: Die Kanne ist spülmaschinenfest und passt in gängige Kühlschranktüren.

  • Einfüllöffnung im Deckel
  • elektronische Kartuschenwechsel-Anzeige
  • spülmaschinengeeignet bis 50°C (Ausnahme: Deckel)
  • passend für die Kühlschranktür
  • Gesamtvolumen: 2,4 l
  • gefiltertes Wasser: 1,4 l
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BWT Tischwasserfilter Penguin: mit Extra-Portion Magnesium

Der BWT reduziert nicht nur den Kalkgehalt im Wasser, sondern reichert das gefilterte Trinkwasser auch mit Magnesium an. Daher ist das Produkt laut Hersteller insbesondere für Sportler und Schwangere gedacht, die einen erhöhten Magnesiumbedarf haben. Das geschmackvoll designte Filtersystem wurde im Test von "etm-testmagazin.de" mit dem Prädikat „gut“ bewertet und zugleich zum Preis-Leistungssieger gekürt. Bei Stiftung Warentest (test 05/2015) hingegen wurde der BWT bezüglich der Filterfunktion als „mangelhaft“ eingestuft. Laut etm-testmagazin.de schafft er es jedoch, den ph-Wert geringfügig und den Kalkgehalt sogar deutlich zu senken.

Mit einem sehr hohen Gesamt- und Fassungsvolumen für das gefilterte Wasser übertrifft der BWT Tischwasserfilter Penguin sogar das Fassungsvermögen des Brita Wasserfilters Marella. Der BWT benötigt überdies etwas weniger als zwei Minuten, um einen halben Liter Leitungswasser zu filtern. Auch diese Kanne ist spülmaschinenfest und passend für gängige Kühlschranktüren.

  • reichert Wasser mit Magnesium an
  • Einfüllklappe im Deckel
  • spülmaschinengeeignet (Ausnahme: Deckel)
  • passend für die Kühlschranktür
  • Gesamtvolumen: 2,7 l
  • gefiltertes Wasser: 1,5 l
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AEG AquaSense: günstiges Einstiegsmodell

Der AEG AquaSense ist einer der günstigen Wasserfilter auf dem Markt. Er zeichnet sich durch seine hohe Geschwindigkeit aus: Er filtert Wasser in etwa doppelt so schnell wie die Konkurrenz. Dies stellten auch die Tester von Stiftung Warentest positiv heraus. Mit 1,6 Litern bietet der AEG Wasserfilter den größten Entnahmebehälter. Eine LED-Anzeige weist darauf hin, wann die Filterkartusche gewechselt werden muss. Der Kunststoff der Kanne ist BPA-frei.

  • Einfüllöffnung im Deckel
  • LED-Filterwechsel-Anzeige
  • Gesamtvolumen: 2,3 l
  • gefiltertes Wasser: 1,6 l
  • passend für die Kühlschranktür
  • Kanne BPA-frei
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