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Mobile Navigationsgeräte im Vergleich

Präzise Fahrempfehlungen  

Die besten Navigationsgeräte im Vergleich

Von Adrian Smiatek

22.01.2019, 15:26 Uhr
Mobile Navigationsgeräte im Vergleich. Navigationsgeräte haben noch immer ihre Berechtigung: Sie funktionieren auch im Funkloch zuverlässig. (Quelle: Getty Images/Leo Malsam)

Navigationsgeräte haben noch immer ihre Berechtigung: Sie funktionieren auch im Funkloch zuverlässig. (Quelle: Leo Malsam/Getty Images)

Navigations-Apps wie Google Maps werden zwar immer besser, setzen aber eine aktive Internet-Verbindung voraus. Schon auf deutschen Autobahnen ist dies nicht immer der Fall. t-online.de hat sich deshalb die besten mobilen Navigationsgeräte aus allen Preissegmenten angeschaut.

Im Urwald von verschiedenen Navigationsgeräten sollten Sie genauer hinschauen und auf die Details achten. Oft unterscheiden sich einzelne Modelle nur durch einen Buchstaben im Namen. Die Anzahl an Funktionen und inkludieren Karten können jedoch stark variieren. So bedeutet Zentraleuropa nicht ganz Europa und lebenslange Updates nicht Ihr ganzes Leben. Wenn Sie für Verkehrsinformationsdienste nicht immer erst das Smartphone mit dem Navi koppeln wollen, sollten Sie auf eine eingebaute DAB+-Antenne oder SIM-Karte achten.

Der Testsieger: TomTom Go 5200

Nicht nur die Stiftung Warentest bewertet das TomTom Go 5200 besser als alle Navigations-Apps für Smartphones. Fast einstimmig gilt es als der Allrounder. Das kompakte 5-Zoll-Gerät führt den Testern zufolge zuverlässig und schnell weltweit durch Stadt und Land. Auch wenn der Hersteller mit lebenslangen Updates lockt, stimmt dies nicht ganz. Hierbei ist die Lebenslänge des Gerätes gemeint. Entscheidet sich TomTom dazu, den Support für das Navi einzustellen, gibt es auch keine Updates mehr. Dank integrierter SIM-Karte ist der hauseigene Echtzeit-Staudienst TomTom Traffic auch immer up-to-date.

Für Fans von Sprachsteuerungen bietet das TomTom nicht nur eine eigene Lösung an. Verbinden Sie einfach Ihr Smartphone mit dem Navi und schon können Sie Siri oder Google Now auch auf Ihrem TomTom verwenden. Größtes Manko bleibt der hohe Anschaffungspreis für ein Gerät mit dieser Display-Größe.

TomTom Go 5200

  • Display-Größe: 5 Zoll (13 cm)
  • Länder: 152 Länder
  • Updates: „lebenslang“ Updates über WiFi
  • TMC: über eigene Antenne sowie integrierte SIM-Karte

Das Einsteiger-Modell: TomTom Go Basic

Deutlich günstiger ist das TomTom Go Basic. Dafür wurde hingegen an den Funktionen gekürzt. Besonders bei den inkludierten Länder-Karten wurde gespart. Zwar können Sie sich nachträglich noch auf (fast) die ganze Welt upgraden, dafür verlangt TomTom jedoch einen recht stattlichen Preis.

Die Zielführung des Einsteiger-Modells funktioniert gleich gut wie beim teureren Go 5200. Die Tester von pocketnavigation.de bemängeln jedoch eine etwas schleppende Leistung beim Starten und Bedienen des Gerätes. Außerdem verfügt das Navi weder über eine Sprachsteuerung noch über eine Freisprechfunktion, was den Komfort einschränkt. Wenn Sie den Echtzeit-Staudienst von TomTom nutzen wollen, müssen Sie Ihr Smartphone permanent per Bluetooth mit dem Navi koppeln.

TomTom Go Basic

  • Display-Größe: 5 Zoll (13 cm)
  • Länder: Europa (45 Länder)
  • Updates: „lebenslang“ Updates über WiFi
  • TMC: über eigene Antenne sowie Smartphone

Das Luxus-Modell: Garmin Drive Smart 61 LMT-S

Mit einem sieben Zoll großem und fast randlosem Display sticht das Garmin Drive Smart 61 LMT-S direkt ins Auge. Pocketnavigation.de nennt das Garmin-Navi eines der besten und schönsten im oberen Preissegment. Das Gerät lässt sich flott und ohne längere Wartezeiten bedienen. Für eine sichere und bequemere Bedienung besitzt das Drive Smart 61 eine Sprachsteuerung, die jedoch nicht immer zuverlässig funktioniert, wenn Autofenster geöffnet sind oder das Radio eingeschaltet ist. 

Koppeln Sie Ihr Smartphone mit dem Navi, werden Anrufe an das Navi durchgestellt und können per Freisprechfunktion geführt werden. Um Garmins Verkehrsdienste zu nutzen, muss das Smartphone permanent mit dem Navi verbunden sein. Fußgänger- und Fahrrad-Routen kann das Navi nicht berechnen. Mit rund 40 Minuten wäre die Akku-Laufzeit jedoch sowieso zu schwach. Andere Geräte in diesem Preissegment schaffen bereits mehrere Stunden ohne Stromzufuhr.

Garmin Drive Smart 61 LMT-S

  • Display-Größe: 6,95 Zoll (17,7 cm)
  • Länder: Europa (46 Länder)
  • Updates: „lebenslang“ Updates über WiFi
  • TMC: über Smartphone

Das günstige Navi: Garmin Drive 51 LMT-S

Wenn es ein Garmin-Gerät sein soll, Sie aber nicht so viel investieren wollen, dann ist das Garmin Drive 51 LMT-S unsere Empfehlung. Das Navi ist mit allen standardmäßigen Funktionen ausgestattet, arbeitet aber nicht so flott wie die Nachfolger. Sprachsteuerung sowie Freisprechfunktion sind ebenfalls dem günstigen Preis zum Opfer gefallen. Der Rotstift wurde aber auch am Design angesetzt. Der Fahrspurassistent zeigt keine fotorealen Kreuzungs- und Abfahrtsansichten an. 

Damit Sie nicht mehr im Stau stehen muss für Garmins Verkehrsdienst bei diesem Modell ebenfalls das Smartphone mit dem Navi gekoppelt werden. Eine integrierte DAB+-Antennte gibt es nur beim teureren Garmin Drive 51 LMT-D. Navigieren zu Fuß oder Rad ist wie beim teuren Modell nicht möglich und der Akku ist ähnlich schwach.

Garmin Drive 51 LMT-S

  • Display-Größe: 5 Zoll (12,7 cm)
  • Länder: Europa (46 Länder)
  • Updates: „lebenslang“ Updates über Smartphone
  • TMC: über Smartphone

Das Motorrad-Navi: TomTom Rider 500

Navigationsgeräte für Motorräder müssen im Gegensatz zu Auto-Navis robuster und vor allem wetterfest sein – so wie das TomTom Rider 500. Der Testsieger von Autobild.de bietet ansonsten alle Funktionen der TomTom-Auto-Navis. Selbst mit Handschuhen lässt sich das Gerät laut Aussage der Tester gut bedienen. Neben der einfachen Routenberechnung können Sie Strecken auch extra kurvig und bergig planen.

Koppeln Sie ihr Smartphone mit dem Navi, warnt Sie das Gerät dank Verkehrsdaten in Echtzeit vor Unfällen und Staus. Außerdem werden Ihre Smartphone-Benachrichtigungen direkt auf dem Navi-Display angezeigt. Siri und Google Now können Sie ebenso über das Navi nutzen. Dafür sollten Sie jedoch noch ein Headset mit dem Navi verbinden.

TomTom Rider 500

  • Display-Größe: 5 Zoll (12,7 cm)
  • Länder: Europa (48 Länder)
  • Updates: „lebenslang“ Updates über Smartphone
  • TMC: über Smartphone

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