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Stiftung Warentest: Diese Schnellkochtöpfe konnten im Test überzeugen

Stiftung Warentest  

Schnellkochtöpfe im Test – die meisten kochen gut

Von Monika Salz und Nora Kramer

02.06.2021, 20:51 Uhr
Stiftung Warentest: Diese Schnellkochtöpfe konnten im Test überzeugen. Spart Zeit und Energie: In Schnellkochtöpfen werden Gerichte schneller gar als in herkömmlichen Töpfen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images/baloon111)

Spart Zeit und Energie: In Schnellkochtöpfen werden Gerichte schneller gar als in herkömmlichen Töpfen. (Quelle: baloon111/Thinkstock by Getty-Images)

Schnellkochtöpfe – sie versprechen ein gesundes Garen von Speisen und das auch noch schneller und mit geringerem Energieverbrauch als in herkömmlichen Töpfen. Die Stiftung Warentest hat im Januar 2020 zuletzt Dampfdrucktöpfe untersucht. Wir stellen die Ergebnisse vor.

Wer gerne gesundheitsbewusst kocht, für den kann sich die Investition in einen Schnellkochtopf lohnen. Die Anschaffungskosten sind zwar höher als bei herkömmlichen Töpfen, dafür schont der Schnellkochtopf Vitamine und Mineralstoffe bei der Zubereitung der Speisen. Die Garzeit ist kürzer und der Energieverbrauch geringer. In ihrer Ausgabe von Januar 2020 hat die Stiftung Warentest Schnellkochtöpfe getestet. Wir stellen die Testsieger vor.

So testet die Stiftung Warentest

Insgesamt wurden zehn Schnellkochtöpfe von der Stiftung Warentest untersucht. Sie hatten einen Durchmesser von 22 Zentimetern und ein Fassungsvermögen zwischen 6 und 6,7 Litern. Die Modelle bestehen bis auf einen emaillierten Topf aus Edelstahl. Geprüft wurde die Garfunktion, welche die Aufheizzeit, das Wärmehaltevermögen, die Genauigkeit der Garstufen und der Druckanzeige mit einschloss. Weitere Testkriterien waren die Handhabung, Sicherheit, Stabilität und Haltbarkeit sowie der Energieverbrauch der Töpfe.

Das Testergebnis im Schnellkochtopftest

Von zehn getesteten Töpfen erreichten sechs das "test"-Qualitätsurteil "gut", drei Modelle bekamen ein "befriedigend". Besonders Modelle von Fissler und WMF liegen vorne: Testsieger wurde der Vitavit Premium von Fissler mit dem "test"-Qualitätsurteil "gut (1,9)". Auf den zweiten Platz schaffte es der WMF Perfect Premium mit der Gesamtnote "gut (2,0)", dicht gefolgt von dem Vitaquick von Fissler und dem WMF Perfect. Beide konnten die Prüfer mit einem "Gut (2,1)" überzeugen.

Der Schnellkochtopf des Herstellers GSW landete mit einem "Mangelhaft" auf dem letzten Platz  hier war die Sicherheit nicht gewährleistet. Bei diesem Modell kann der Verrieglungsschieber des Deckels geöffnet werden, bevor der Dampf abgelassen wurde. So können sich Nutzer an den Händen verbrennen.

Der Testsieger: Fissler Vitavit Premium

Das Testergebnis: Bester Schnellkochtopf im Test wurde der Fissler Vitavit Premium. Er erreichte das "test"-Qualitätsurteil "Gut (1,9)". Im Testpunkt Handhabung erhielt er die beste Note aller geprüften Modelle.

Produktdetails: Diesen Schnellkochtopf von Fissler gibt es unter anderem mit einem Durchmesser von 22 Zentimetern und einem Fassungsvermögen von 6 Litern zu kaufen. Das Einstellen und Erkennen der Garstufen ist durch die Kochanzeige mit Ampelfunktion besonders leicht. Zudem punktet er mit einer Messskala im Innern, einem praktischen Griff mit Verriegelungsanzeige und einem Boden für alle Herdarten.

Hält die Wärme besonders gut: WMF Perfect Premium

Das Testergebnis: Auf den zweiten Platz schaffte es der Perfect Premium von WMF. Mit dem "test"-Qualitätsurteil "gut (2,0)" schnitt er nur unwesentlich schlechter ab als der Testsieger. Beim Testkriterium Wärmehaltevermögen (Induktion/Wärmestrahlung) schnitt das Modell sogar als bester Schnellkochtopf ab. Auch im Bereich Stabilität/Haltbarkeit gab es eine Bestnote.

Produktdetails: Der Perfect Premium hat einen Durchmesser von 22 Zentimeter und ein Volumen von 6,5 Liter. Dank des Kunststoffgriffes können Sie den Schnellkochtopf ohne Topfhandschuhe anfassen. Das Modell ist bis auf den abnehmbaren Deckelgriff und den Dichtungsring spülmaschinenfest und kann auf allen Herdarten verwendet werden. Durch einen All-In-One-Drehknopf lassen sich zwei Kochstufen bestimmen.

Weitere gut getestete Schnellkochtöpfe: Fissler und WMF haben die Nase vorn

Neben den beiden vorgestellten Modellen konnten noch weitere Modelle von Fissler und WMF die Stiftung Warentest überzeugen: Der Fissler Vitaquick erhielt die beste Teilnote im Garen ("gut (1,9)") und der WMF Perfect wurde in Stabilität und Haltbarkeit sogar mit einem "Sehr gut (1,3)" aufgezeichnet.

Unser Fazit

Die Schnellkochtöpfe der Hersteller Fissler und WMF haben im Test der Stiftung Warentest das Rennen gemacht. Jeweils zwei Töpfe schafften es auf die ersten vier Plätze. Wenig überraschend also, dass wir den Testsieger, den Fissler Vitavit Premium, weiterempfehlen würden. Er ist zwar der teuerste Topf im Test, überzeugt aber besonders in punkto Handhabung und Aufheizzeit. Wer auf der Suche nach einem günstigeren Modell ist, ist mit dem WMF Perfect ebenfalls gut beraten.

Wichtige Fragen und Antworten rund um Schnellkochtöpfe

Wie funktioniert ein Schnellkochtopf?

Ein Schnellkochtopf funktioniert mit Überdruck. Das Wasser wird im Topf so stark unter Druck gesetzt, dass es erst bei etwa 110 bis 120 Grad Celsius kocht und heißer und dichter Dampf entsteht. Dafür verfügt der Topf über einen fest verschließbaren Deckel, der mit einem Dichtungsring versehen ist. Der heiße Dampf lässt Lebensmittel im Topf schneller garen.

Im Vergleich mit herkömmlichen Töpfen braucht es fürs Kochen im Schnellkochtopf weniger Energie und Wasser. Zudem bleiben durch die schonende Zubereitung Mineralstoffe und Vitamine besser erhalten.

Wie werden Schnellkochtöpfe gereinigt?

Sind die Gerichte gekocht, muss der Topf gereinigt werden. Die Reinigung von Schnellkochtöpfen ist allerdings etwas aufwendiger als die von normalen Töpfen. Da ein Schnellkochtopf aus Topf, Einsatz, Deckel und Dichtungsring besteht, können die meisten Modelle nicht einfach in die Spülmaschine gesteckt werden. Bei den Herstellern Fissler und WMF Perfect können Sie Topf und Deckel in die Spülmaschine tun, die Griffe sowie Dichtungsringe müssen allerdings vorher abgenommen werden.

Worauf sollte beim Kauf geachtet werden?

Inbesondere wenn Sie noch nicht so viel Erfahrung im Schnellkochtopfkochen haben, empfiehlt sich ein Premium-Modell mit Druckanzeige. Denn so ist die Handhabung der zuerst ungewohnten Technik einfacher und das Zubereiten der Speisen geht leichter von der Hand.

Zu beachten ist auch, dass die Dichtungsringe von Zeit zu Zeit erneuert werden müssen. Die meisten Hersteller garantieren Ersatzteile für zehn bis 15 Jahre. Meist sind die Dampfdrucktöpfe für alle gängigen Herdarten geeignet. Trotzdem sollten Sie vor dem Kauf überprüfen, ob der Topf auch die von Ihnen verwendete Herdart unterstützt.

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