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Gericht: Ehemaliger Beamter muss Schadenersatz zahlen

Aachen  

Gericht: Ehemaliger Beamter muss Schadenersatz zahlen

15.03.2021, 13:57 Uhr | dpa

Gericht: Ehemaliger Beamter muss Schadenersatz zahlen. Justitia

Eine Statue der Justitia mit einer Waage in ihrer Hand. Foto: David-Wolfgang Ebener/dpa/Symbolbild (Quelle: dpa)

Ein ehemaliger Beamter der Eifelgemeinde Hürtgenwald muss seinem früheren Arbeitgeber rund 680 000 Euro Schadenersatz zahlen. Das hat das Verwaltungsgericht Aachen entschieden und damit der Gemeinde im Grundsatz Recht gegeben, wie das Gericht am Montag mitteilte. Der Mann war im August 2019 vom Landgericht wegen Untreue und Urkundenfälschung zu einer Haftstrafe von vier Jahren und sechs Monaten verurteilt worden. In dem Strafprozess ging es in 545 Fällen um manipulierte Zahlungsvorgänge in den kommunalen Finanzen zwischen 2014 und 2017. Anschließend forderte Hürtgenwald 740 000 Euro zurück. Weil er zum Teil bereits Wiedergutmachungen gezahlt hatte, kam das Verwaltungsgericht jetzt zwar auf eine etwas niedrigere Schadenersatzsumme, wies die Klage gegen die Zahlung aber ab.

Nach dem noch nicht rechtskräftigen Urteil kann am Oberverwaltungsgericht in Münster Antrag auf Zulassung der Berufung gestellt werden (Az.: 1 K 2566/19, Entscheidung vom 11. März).

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