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Razzia gegen mutmaßliche Rechtsextremisten in Schwaben

Augsburg  

Razzia gegen mutmaßliche Rechtsextremisten in Schwaben

24.02.2021, 15:39 Uhr | dpa

Die Kripo hat am Mittwoch Wohnungen von mutmaßlichen Rechtsextremisten in Stadt und Landkreis Augsburg durchsucht. Die Razzia richtete sich nach Polizeiangaben gegen sechs Verdächtige im Alter von 24 bis 65 Jahren, denen Volksverhetzung sowie das Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen vorgeworfen werde.

Bei den Durchsuchungen seien mehr als 2000 Datenträger mit sogenannter Rechtsrock-Musik, zahlreiche NS-Devotionalien, Munitionsbestandteile, Schreckschusswaffen, eine Sammlerwaffe und Mobiltelefone sichergestellt worden. "Insgesamt kann der Tatverdacht unter anderem durch die Sicherstellung der Gegenstände mit Bezug zum Dritten Reich untermauert werden", teilte das Polizeipräsidium in Augsburg mit.

Mehrere der Männer sollen nach den Ermittlungen des Staatsschutzes strafrechtlich relevante Inhalte über das Netzwerk WhatsApp verbreitet haben. Ein 24-Jähriger soll solche Inhalte auch innerhalb einer Studentengruppe, an der mehr als 100 Empfänger beteiligt waren, kommuniziert haben. Einem 35-Jährigen wird vorgeworfen, einen verbotenen Handel mit indizierten Musik-CDs betrieben zu haben.

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