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Nach Urteil zu Gülle-Tod von Bäuerin: Revision abgelehnt

Augsburg  

Nach Urteil zu Gülle-Tod von Bäuerin: Revision abgelehnt

26.05.2021, 11:37 Uhr | dpa

Ein Jahr nach dem Urteil im Prozess um eine an Gülle erstickte Landwirtin hat der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe die Revision als unbegründet verworfen. Das Urteil ist damit rechtskräftig, wie das Landgericht Augsburg am Mittwoch mitteilte. Der Ehemann der Frau war im Mai 2020 in Augsburg zu einer Haftstrafe von 13 Jahren und sechs Monaten wegen Totschlags verurteilt worden. Die Verteidigung war von einem Unfall ausgegangen und hatte Freispruch für den Deutschen gefordert.

Der Verteidiger des heute 57-jährigen Mannes, Rechtsanwalt Peter Witting aus München, hatte bereits am Dienstag angekündigt, vor das Bundesverfassungsgericht gehen zu wollen. "Die Verteidigung wird in diesem Fall nicht ruhen, bis der Verurteilte sein Recht bekommt." Es handele sich um ein "haarsträubendes Fehlurteil".

Die Staatsanwaltschaft hatte dem Ehemann des Opfers vorgeworfen, seine Frau im Herbst 2018 auf dem gemeinsamen Hof in Nordschwaben niedergeschlagen und mit Gülle übergossen zu haben, woran sie erstickte beziehungsweise ertrank. Die Strafkammer war in ihrem Urteil ebenfalls von der Täterschaft des Mannes überzeugt. Dieser hatte stets seine Unschuld beteuert. Der Verteidigung nach war die Frau in die Gülle gefallen.

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