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Polizist wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz vor Gericht

Berlin  

Polizist wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz vor Gericht

15.07.2019, 16:28 Uhr | dpa

Polizist wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz vor Gericht. Justitia

Eine Bronzestatue der römischen Göttin der Gerechtigkeit, Justitia. Foto: Arne Dedert/Archivbild (Quelle: dpa)

Ein Berliner Polizist muss sich wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz vor Gericht verantworten. Der Prozess gegen den 51-Jährigen ist am 29. Juli (10.20 Uhr) geplant, teilte Gerichtssprecherin Lisa Jani am Montag auf Anfrage mit. Bei einer Hausdurchsuchung bei dem Beamten seien im April zwei Schlagringe entdeckt worden. Das Amtsgericht Tiergarten verhandelt den Fall.

Nach Angaben von Ermittlern ist es derselbe Mann, gegen den seit längerem wegen einer tödlichen Crashfahrt ermittelt wird. Der Polizist wird nach Angaben der Staatsanwaltschaft verdächtigt, alkoholisiert am Steuer eines Streifenwagens das Auto einer 21-Jährigen gerammt und sie dadurch tödlich verletzt zu haben.

Der "Tagesspiegel" hatte bereits zu dem bevorstehenden Prozess berichtet. Die Zeitung hatte die Staatsanwaltschaft mit der Aussage zitiert, dass es keinen Zusammenhang zwischen dem angeklagten Waffenbesitz und dem Verfahren zu dem tödlichen Unfall gebe. Staatsanwaltssprecher Martin Steltner hatte dem "Tagesspiegel" gesagt, der Polizist habe sich bislang nicht zu den Schlagringen geäußert.

Zu der Kollision kam es im Januar 2018 nahe dem Alexanderplatz. Der Polizeiwagen soll mit etwa 90 Kilometern pro Stunde in das Auto der jungen Frau geknallt sein. Die Ermittlungen seien noch nicht abgeschlossen, hieß es.

Der Fall hatte öffentlich Wellen geschlagen und war auch im Innenausschuss des Abgeordnetenhauses erörtert worden. Erst im Herbst war bekannt geworden, dass eine im Januar 2018 im Krankenhaus genommene Blutprobe des Fahrers Alkohol enthielt, etwa eine Promille. Die Polizei hatte direkt nach dem Unfall keinen Alkoholtest gemacht. Dies sei nur bei konkretem Verdacht möglich, hieß es im Februar in der Ausschusssitzung. Dort hatte neben der Spitze der Polizei auch die Staatsanwaltschaft Vorwürfe zurückgewiesen, dass nicht intensiv genug ermittelt worden sei.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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