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Polizei durchsucht nach Steinwürfen Wohnung

Berlin  

Polizei durchsucht nach Steinwürfen Wohnung

20.07.2019, 11:16 Uhr | dpa

Polizei durchsucht nach Steinwürfen Wohnung. Polizeiauto mit Blaulicht

Ein leuchtendes Blaulicht ist auf dem Dach eines Funkstreifenwagens zu sehen. Foto: Jens Büttner/Archiv (Quelle: dpa)

Nach Steinwürfen auf Polizisten hat die Berliner Polizei in der Nacht zum Samstag eine Wohnung in dem alternativen Wohnprojekt Liebigstraße 34 in Berlin-Friedrichshain durchsucht. Es habe einen richterlichen Beschluss dafür gegeben, weil lokalisiert werden konnte, woher die Steine kamen, sagte ein Polizeisprecher am Samstag. In der Wohnung sei niemand angetroffen worden, aber es seien Wurfgeschosse wie Steine, Farbbomben und Flaschen sowie Vermummungsutensilien gefunden und beschlagnahmt worden.

Während des Einsatzes seien die Beamten aus einem gegenüberliegenden Haus mit Farbbeuteln und Pyrotechnik beschossen worden. Verletzt wurde niemand. 120 Beamte und der Polizeihubschrauber seien im Einsatz gewesen. Anlass waren erneute Steinwürfe auf ein Polizeiauto - einen Gruppenwagen einer Einsatzhundertschaft - kurz nach Mitternacht. Festnahmen habe es nicht gegeben. Der für politische Straftaten zuständige polizeiliche Staatsschutz ermittelt.

Rund um das alternative Wohnprojekt "Liebig34" und die benachbarte Rigaer Straße gibt es öfter Auseinandersetzungen zwischen Linksautonomen und der Polizei. In der Gegend mit vielen einstmals besetzten Häusern greifen Linksautonome immer wieder Polizisten an, werfen mit Steinen und Farbbeuteln und beschädigen Autos.

Auch in der Nacht zum Freitag waren in der Rigaer Straße Steine auf Polizeiautos geworfen worden. Laut Polizei waren leichte Sachschäden entstanden, Verletzte habe es nicht gegeben. Auf der Fahrbahn entdeckte die Polizei den Angaben zufolge mit Farbe aufgepinselte Schriftzüge wie "ACAB" (All Cops Are Bastards).

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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