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Herthas Covic vor Pokal: Wollen nicht die "Deppen" sein

Berlin  

Herthas Covic vor Pokal: Wollen nicht die "Deppen" sein

09.08.2019, 14:29 Uhr | dpa

Herthas Covic vor Pokal: Wollen nicht die "Deppen" sein. Ante Covic

Ante Covic, Trainer des Fußballbundesligisten Hertha BSC. Foto: Soeren Stache/Archivbild (Quelle: dpa)

Nur keine Blamage bei seinem Pflichtspiel-Debüt als Erstliga-Coach! Ante Covic nimmt die Pokalaufgabe VfB Eichstätt "sehr ernst". Gleich dreimal hat er seine Scouts nach Bayern entsandt, um den Regionalligisten live zu beobachten. "Es ist wie jedes Jahr: Deutschland sucht den Doofen, den Deppen. Das wollen wir auf keinen Fall sein", betonte der einstige Jugendcoach, der jetzt als Nachfolger seines ehemaligen Mitspielers Pal Dardai Hertha BSC auf ein höheres Level hieven soll. "Wir haben unsere Hausaufgaben sehr gut gemacht", erklärte Covic zu seiner ersten Saison-Vorbereitung bei den Profis.

Dass es für sein Team am Freitag der kommenden Woche zum Bundesliga-Start gleich zu den großen Bayern geht, schiebt der neue Chefcoach weit zur Seite. "Das ist Zukunftsmusik. Es gilt, erst seriös den DFB-Pokal anzugehen. Ich werde mich nur mit Eichstätt beschäftigen", sagte der in Berlin geborene Kroate am Freitag. Der 43-Jährige weiß: Eine Pleite gegen den krassen Außenseiter Eichstätt am Sonntag (15.30 Uhr) in Ingolstadt würde seinen Liga-Start fünf Tage später erheblich erschweren.

Während die meisten seiner Spieler schon wissen, wer in der ersten Pokalrunde in der Startelf steht, hält sich Covic öffentlich bedeckt: "Es wäre ja langweilig, alles preiszugeben." Die im ersten Spiel beginnen, würden am 34. Spieltag ohnehin nicht mehr automatisch auf dem Platz stehen, bemerkte der Coach. "Nicht die Nummer 1 bis 11 sind entscheidend, sondern die 11 bis 20. Wir müssen die richtigen Spieler auf den Platz bringen. Dabei muss man sehen: Wer trifft auf wen? Womit kann man dem Gegner am meisten wehtun?", sagte der 43-Jährige.

Sogar einen Einsatz von Rekord-Einkauf Dodi Lukebakio, den Hertha BSC für 20 Millionen Euro geholt hat, hält sich der Trainer offen. Der junge Belgier habe nach der hohen Belastung in den vergangenen Tagen "sehr positive Signale gesendet", berichtete Covic. "Auch auf dem Platz war es sehr flüssig. Warten wir die letzten beiden Einheiten ab, dann werden wir uns zusammensetzen und zusammen mit dem Spieler entscheiden." Verletzt fehlen werden Arne Maier, Javairo Dilrosun, Neuzugang Dedryck Boyata und Peter Pekarik.

"Wir haben eine gute Vorbereitung absolviert", sagte Manager Michael Preetz. Die Stimmung in der Mannschaft und im Umfeld sei gut. "Aber die Vorbereitung ist das eine, der Wettkampf das andere. Jetzt wollen wir einen guten Auftakt schaffen. Dazu brauchen wir eine gute Leistung. Wir wollen Dinge sehen, die einstudiert wurden."

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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