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Falsche Polizistin in Berlin unterwegs: Nun droht Gefängnis

Berlin  

Falsche Polizistin in Berlin unterwegs: Nun droht Gefängnis

13.08.2019, 14:44 Uhr | dpa

Falsche Polizistin in Berlin unterwegs: Nun droht Gefängnis. Blaulicht

Das Blaulicht eines Streifenwagens der Polizei leuchtet. Foto: Stefan Puchner/Archiv (Quelle: dpa)

Eine falsche Polizistin hat in Berlin offenbar jahrelang immer wieder die echte Polizei beschäftigt. Nach eigenen Angaben nahm die junge Frau in einer weitgehend echten Uniform auch an tatsächlichen Polizeieinsätzen teil.

In Berliner Zeitungen brüstete sie sich damit, auch "Streife" gelaufen und mit echten Polizisten unterwegs gewesen zu sein. Die Frau fiel mehrfach damit auf und wurde auch verurteilt. Trotzdem machte sie weiter. Zuletzt wurde die 22-jährige von Zivilpolizisten am 1. August festgenommen. Derzeit wird nach Angaben der Polizei wegen Amtsanmaßung, Verstoßes gegen das Waffengesetz und Drogenbesitz gegen sie ermittelt. Weitere Details wurden nicht genannt.

Der Zeitung "B.Z." (Dienstag) sagte die falsche Polizistin, sie habe bis zu 4000 Euro für die echte Uniform, Gürtel, Helm, Schlagstock und eine Schreckschusspistole ausgegeben. In der "Berliner Morgenpost" (Montag) gab sie an, sie habe gemeinsam mit Polizisten nach einer Massenschlägerei Personalien aufgenommen und Leute festgehalten. Auch in Polizeiwagen sei sie mitgefahren. Viele Polizisten würden sie schon kennen. Ihr Antrieb sei es, den Menschen zu helfen.

Bei der Kriminalpolizei soll die Frau den Berichten zufolge wegen anderer Delikte unter Beobachtung gestanden haben. Am Tag der Festnahme fiel sie auf, weil sie trotz sehr warmer Temperaturen eine dicke Polizeijacke trug und die Zivilpolizisten sie dann erkannten. Nun kündigte sie in Medien an, sie werde künftig nicht mehr als falsche Polizistin durch Berlin laufen oder fahren.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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