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Weniger Tempo bei Inbetriebnahme von Ladesäulen

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Weniger Tempo bei Inbetriebnahme von Ladesäulen

19.08.2019, 16:37 Uhr | dpa

Weniger Tempo bei Inbetriebnahme von Ladesäulen. E-Ladestation

Ein Elektroauto lädt an einer Ladestation. Foto: Hendrik Schmidt/Archivbild (Quelle: dpa)

Im laufenden Jahr hat die Zahl der im öffentlichen Auftrag neu errichteten Ladesäulen für Elektro-Autos deutlich abgenommen. In den ersten sieben Monaten 2019 hat das vom Senat beauftragte Unternehmen Allego 17 Ladeeinrichtungen neu in Betrieb genommen, wie aus einer Antwort der Senatsverwaltung auf eine Anfrage der CDU-Fraktion hervorgeht. Diese liegt der Deutschen Presse-Agentur vor. Jede Ladeeinrichtung verfügt in der Regel über mehrere Ladepunkte, an der Nutzer die Batterien ihrer Autos aufladen können. Im Gesamtjahr 2018 waren noch 59 Einrichtungen neu in Betrieb genommen worden.

Insgesamt sind in Berlin 415 Ladeeinrichtungen mit knapp 800 Ladepunkten verfügbar, darunter auch solche anderer gewerblicher Betreiber. Ein Großteil davon befindet sich im sogenannten halböffentlichen Raum - also auf öffentlich zugänglichen Grundstücken in Privatbesitz. Zum 1. Januar dieses Jahres waren dem Kraftfahrtbundesamt zufolge mehr als 3100 Privatautos mit Elektroantrieb in Berlin gemeldet, darunter auch sogenannte Plug-In-Hybride.

Die CDU-Fraktion kritisierte den Ausbaustand bei Ladesäulen als deutlich zu niedrig. Es sei "höchst unseriös", wenn Verkehrssenatorin Regine Günther (Grüne) "von Klimaschutz und Verkehrswende redet, aber den Ausbau von Nahverkehr und Ladeanschlüssen vernachlässigt. Wir fordern hier seit Jahren mehr Tempo", teilte der verkehrspolitische Fraktionssprecher, Oliver Friederici, mit.

Die Senatsverwaltung will über Allego bis Ende 2020 insgesamt bis zu 1140 Ladepunkte errichten lassen, wie aus der Antwort hervorgeht, "darunter 40 Schnellladepunkte".

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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