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Polizeiwagen gerammt und wilde Flucht: Bewährungsstrafe

Berlin  

Polizeiwagen gerammt und wilde Flucht: Bewährungsstrafe

22.08.2019, 01:41 Uhr | dpa

Polizeiwagen gerammt und wilde Flucht: Bewährungsstrafe. Amtsgericht Tiergarten

Ein Schild mit der Aufschrift "Amtsgericht Tiergarten" hängt am Gerichtsgebäude. Foto: Sven Braun/Archivbild (Quelle: dpa)

Weil er einen Einsatzwagen gerammt und sich dann eine wilde Verfolgungsjagd mit der Polizei durch Berlin-Wedding geliefert hatte, ist ein 31-Jähriger zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt worden. Das Amtsgericht Tiergarten verhängte am Donnerstag gegen den geständigen Mann auch eine Führerscheinsperre von einem Jahr. An einen Beamten, der bei der Kollision im November 2018 ein Schleudertrauma erlitten hatte, muss der Angeklagte 2500 Euro Schmerzensgeld zahlen.

Der 31-Jährige hatte gestanden. Er habe einer polizeilichen Kontrolle entkommen wollen, weil er unter Drogeneinfluss gestanden und den Verlust seines Führerscheins befürchtet habe, erklärte der unter anderem wegen Unfallflucht vorbestrafte Mann. Den Zusammenstoß habe er allerdings nicht absichtlich herbeigeführt.

Bei der nächtlichen Raserei steuerte der Angeklagte einen Wagen, der wiederholt im Zusammenhang mit illegalen Autorennen aufgefallen war. Sie hätten das Fahrzeug mit zwei Einsatzwagen eingekesselt, um eine Kontrolle durchzuführen, schilderte ein 39-jähriger Beamter. Der Angeklagte habe aber ein Polizeiauto gerammt und sei geflüchtet.

Der 31-Jährige raste laut Anklage mit Geschwindigkeiten von teilweise mehr als 100 km/h durch die Stadt. 13 rote Ampeln habe er missachtet und sei dann auf die Stadtautobahn gefahren. Dort habe er bis zu 180 Stundenkilometer erreicht. Als weitere Einsatzwagen die Autobahn sperrten, wurde der Angeklagte nach kurzer Flucht zu Fuß gefasst.

Das Gericht sprach den 31-Jährigen unter anderem des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, der gefährlichen Körperverletzung sowie eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens schuldig. Auch die Staatsanwältin und der Anwalt hatten auf Bewährungsstrafen plädiert.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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