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Holsteins Schneekloth: DFL-Präsidium "Spiegelbild der Liga"

Kiel  

Holsteins Schneekloth: DFL-Präsidium "Spiegelbild der Liga"

22.08.2019, 11:43 Uhr | dpa

Holsteins Schneekloth: DFL-Präsidium "Spiegelbild der Liga". Steffen Schneekloth

Holstein Kiels Clubcheff, Steffen Schneekloth. Foto: Andreas Gora/Archivbild (Quelle: dpa)

Holstein Kiels Clubchef Steffen Schneekloth sieht den Profifußball durch das neue Präsidium der Deutsche Fußball Liga gut repräsentiert. "Es sind nun aus der führenden ersten Reihe Vereine vertreten, aus der Mittelschicht der Bundesliga wie auch aus der Zweiten Liga", sagte der Präsident des norddeutschen Zweitligisten den "Kieler Nachrichten" (Donnerstag). Die Wahl der Vertreter bilde ein "Spiegelbild der Liga" ab, sagte er.

Der 55 Jahre alte Rechtsanwalt wurde am Mittwoch bei der Generalversammlung in Berlin zum Dritten Stellvertreter von Präsidiums-Sprecher Christian Seifert gewählt. Dieser Posten ist den Zweitliga-Vereinen vorbehalten. Vor Schneekloths Wahl hatte Vorstandschef Bernd Hoffmann vom Ligakonkurrenten Hamburger SV seine Bewerbung zurückgezogen. Das Präsidium wurde bis 2022 bestimmt. Es bestimmt maßgeblich über die Geschäfte der Interessenvertretung der 36 Profi-Clubs.

Als eine der Aufgaben in seiner neuen DFL-Funktion nennt Schneekloth, "die Einigkeit in der Gruppe der Zweitligisten zu vertiefen", um gegenüber der Erstliga-Gruppe mit einer "einheitlichen Stimme aufzutreten". Ihm gehe es dabei um drei Punkte: "Solidarität, Aufrechterhaltung des sportlichen Wettbewerbs und gesellschaftspolitische Nachhaltigkeit", sagte er.

Die Zusammensetzung des neunköpfigen DFL-Präsidiums hatte vor allem bei den Bundesliga-Größen Bayern München und Borussia Dortmund für Unmut gesorgt, da sich überwiegend Kandidaten aus dem Mittelbau und den unteren Ebenen des Profifußballs durchgesetzt hatten. Seifert wird sich als neuer Sprecher des Gremiums künftig verstärkt um den Interessenausgleich zwischen den finanzstarken Spitzenclubs und den kleineren Vereinen speziell aus der 2. Liga kümmern müssen. Im Präsidium wird auch über den Verteilungsschlüssel der TV-Gelder entschieden.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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