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Hohe Qualifizierung gefragt: Sachsen-Anhalt unter Schnitt

Berlin  

Hohe Qualifizierung gefragt: Sachsen-Anhalt unter Schnitt

11.09.2019, 11:17 Uhr | dpa

In Sachsen-Anhalt streben immer mehr Menschen eine hohe berufliche Qualifikation an - allerdings liegt ihr Anteil unter dem Bundesschnitt und internationalen Werten. Die Anfängerquote für hochqualifizierende Bildungsgänge - dazu gehören ein Hochschulstudium ebenso wie eine Meister-, Techniker- und Erzieherausbildung - verdoppelten sich von 2006 bis 2017, wie das Statistische Landesamt am Mittwoch in Halle mitteilte. Einem Anteil von 56 Prozent in Sachsen-Anhalt standen im Bundesschnitt 60 Prozent gegenüber. Der OECD-Schnitt (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) lag sogar bei 65 Prozent.

Die Zahlen stammen aus dem Bericht "Internationale Bildungsindikatoren im Ländervergleich 2019", die die Statistischen Ämter des Bundes und der Länder vorstellten.

In Sachsen-Anhalt halbierte sich die Zahl der jungen Leute im Alter von 15 bis 25 Jahren zwischen 2006 und 2017 auf etwa 171 600. Gleichzeitig gab es mehr Studienanfänger. 2006 seien es noch knapp 8500 gewesen, 2017 dann gut 9700. Das sind aber nicht alles Landeskinder: Die Zahl ausländischer Studienanfänger stieg im betrachteten Zeitraum von knapp 1300 auf rund 2460. Mit einem Anteil von zehn Prozent ausländischer Studierender und Promovierender lag Sachsen-Anhalt den Angaben zufolge über dem deutschen Schnitt von acht Prozent, der OECD-Schnitt habe bei sechs Prozent gelegen.

Der jährliche Ländervergleich der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) war am Dienstag in Berlin vorgelegt worden. 36 OECD-Länder und zehn weitere wurden miteinander verglichen. Das deutsche Bildungssystem bekam darin gute Noten in den Bereichen frühkindliche Bildung und hohe Abschlüsse. Nachholbedarf wurde Deutschland bei der Grundschulfinanzierung und bei der Geschlechtergerechtigkeit bescheinigt.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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