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Nolde und Caillebotte: Fast 300 000 Besucher

Berlin  

Nolde und Caillebotte: Fast 300 000 Besucher

15.09.2019, 12:23 Uhr | dpa

Nolde und Caillebotte: Fast 300 000 Besucher. Ein Mann fotografiert das Werk "Straße in Paris, Regenwetter"

Ein Mann fotografiert das Werk "Straße in Paris, Regenwetter". Foto: Britta Pedersen/Archivbild (Quelle: dpa)

Die beiden Ausstellungen der Berliner Nationalgalerie zu Emil Nolde (1867-1956) und Gustave Caillebotte (1848-1894) haben fast 300 000 Menschen angelockt. Bis zum jeweils abschließenden Wochenende sahen etwa 150 000 Interessierte "Emil Nolde - Eine deutsche Legende. Der Künstler im Nationalsozialismus" im Hamburger Bahnhof, rund 135 000 Besucher kamen in die Alte Nationalgalerie zu "Gustave Caillebotte. Maler und Mäzen der Impressionisten", wie die Freunde der Nationalgalerie mitteilten.

Die Nolde-Ausstellung analysierte die deutsche Ikone des Expressionismus als Unterstützer des Nationalsozialismus. Gezeigt wurde das künstlerische Werk auf Basis neuer Erkenntnisse seiner Biografie und ideologischen Haltung. Nolde wurde von den Nazis zwar als "entarteter Künstler" diffamiert, war aber auch NS-Parteimitglied, Antisemit, Rassist und bis zum Ende der NS-Zeit überzeugter Nationalsozialist.

Gezeigt wurde auch Noldes Gemälde "Brecher" von 1936. Das Bild hing mit "Blumengarten (Thersens Haus)" (1915) als Leihgabe im Arbeitszimmer von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Sie ließ nicht nur den "Brecher" für die Ausstellung von der Wand nehmen, sondern gab auch gleich den "Blumengarten" ab. Beide Bilder wollte sie ohne nähere Begründung nicht zurück.

In der Alten Nationalgalerie ging es beim französischen Impressionisten Caillebotte vor allem um sein berühmtes Bild "Straße in Paris, Regenwetter" von 1877 und die Rolle des Pariser Mäzens und Künstlers als treibende Kraft im Zentrum des Netzwerks der Impressionisten. Caillebotte kaufte ihre Werke, besorgte Orte für Ausstellungen, zahlte Mieten von Monet oder finanzielle Unterstützung für Renoir.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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