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"Extrem wichtig": Covic ruft zum Schulterschluss auf

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"Extrem wichtig": Covic ruft zum Schulterschluss auf

17.09.2019, 12:43 Uhr | dpa

"Extrem wichtig": Covic ruft zum Schulterschluss auf. Hertha BSC - Training

Ante Covic (l), Trainer von Hertha BSC Berlin, im Gespräch mit Co-Trainer Harald Gämperle. Foto: Tom Weller/Archiv (Quelle: dpa)

Ein "extrem wichtiges Spiel", "enorm wichtig" - für Hertha-Trainer Ante Covic und seine bislang enttäuschenden Profis ist das kommende Heimspiel gegen den SC Paderborn von besonderer Bedeutung. Zum Start der Trainingswoche hat der 44 Jahre alte Fußballlehrer deshalb alle zum geschlossenen Auftreten aufgerufen. "Das ist der Schlüssel, um aus der Geschichte rauszukommen. Das wissen die Spieler", sagte Covic am Dienstag. Der Berliner Bundesligist steht nach vier Spieltagen mit nur einem Punkt auf dem letzten Tabellenplatz, Neuling Paderborn ist Vorletzter.

"Wir wissen, was los ist", erklärte Covic. In dieser kritischen Situation zähle nur das Team, machte er deutlich. Manager Michael Preetz schritt vier Tage vor dem Kellerderby gegen den Aufsteiger gemeinsam mit der Mannschaft auf den Übungsplatz im Olympiapark und beobachtete die Trainingseinheit. Nach der jüngsten 1:2-Niederlage beim 1. FSV Mainz 05 hatte schon Präsident Werner Gegenbauer demonstrativ Covic auf das Trainingsgelände begleitet. "Wichtigster Baustein jetzt ist eine gewisse innere Geschlossenheit, die wir nach außen transportieren", unterstrich Covic: "Aber es ist auch wichtig, dass wir dies in der Kabine vorleben."

Die Enttäuschung beim blau-weißen Anhang ist aus mehreren Gründen groß. Erstens hat der Einstieg eines Investors mit zunächst 150 Millionen und weiter angekündigten 100 Millionen Euro die Hoffnung geweckt, dass Hertha aus der Grauzone der Bundesliga nun dauerhaft in den Bereich der europäischen Wettbewerber aufsteigen kann. Zweitens kündigte Covic als Nachfolger des eher sicherheitsorientierten Fußballarbeiters Pal Dardai einen offensiveren und attraktiveren Spielstil der Alten Dame an. Und schließlich knöpfte Hertha zum Ligastart vor einem Monat tatsächlich den großen Bayern einen Punkt ab. Es blieb jedoch der einzige in der neuen Spielzeit.

"Das Schwierige im Sport ist, schnell diese Sache abzuschütteln", bemerkte Covic zum jüngsten, durchaus etwas unglücklichen Negativerlebnis in Mainz. Stürmer Davie Selke sagte deshalb: "Man darf jetzt nicht alles schlechtreden. Wir haben eine Reaktion gezeigt." Nun muss zur Reaktion auch das positive Resultat kommen.

Bis auf den an der Wade verletzten Peter Pekarik sind bei Hertha alle Profis im Training. Nach auskurierter Reizung im Knie kann auch der lange fehlende U21-Nationalspieler Arne Maier seit einer Woche wieder alle Übungen mit dem Team absolvieren. Das Kellerduell am Samstag (15.30 Uhr/live in Sky) gegen die in der Liga ebenfalls noch sieglosen Paderborner aber kommt für den Mittelfeldspieler nach verpasster Saisonvorbereitung noch zu früh. "Arne benötigt noch ein paar Tage. Wir sind alle froh, dass sein Knie keine Reaktion zeigt", bemerkte der Trainer.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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