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"Bis zum Ende dabei sein": ALBA Berlin will um Titel kämpfen

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"Bis zum Ende dabei sein": ALBA Berlin will um Titel kämpfen

18.09.2019, 12:53 Uhr | dpa

"Bis zum Ende dabei sein": ALBA Berlin will um Titel kämpfen. Sportdirektor Himar Ojeda

Sportdirektor Himar Ojeda. Foto: Tom Weller (Quelle: dpa)

Trotz des Mammutprogramms startet Basketball-Bundesligist ALBA Berlin ambitioniert in die Saison - und will wieder um Titel mitspielen. "In der Liga und im Pokal wollen wir bis zum Ende dabei sein", betonte Sportdirektor Himar Ojeda am Mittwoch. Der Hauptstadtclub steht aber durch die Teilnahme an der Euroleague auch vor einer Spielzeit mit einigen Unwägbarkeiten. "Das wird eine große Herausforderung und anders als in den letzten zwei Jahren", sagte Ojeda.

Alleine in der Bundesliga und Euroleague stehen für ALBA mindestens 66 Spiele auf dem Programm, dazu kommen noch mögliche Playoff-Begegnungen und Auftritte im deutschen Pokal. "Das heißt viel reisen und weniger Zeit zum Training", sagte Ojeda. Und daran müsse sich das Team erst gewöhnen. Hinzu kommt, dass das Team in der Königsklasse Euroleague voraussichtlich mehr Niederlagen als zuletzt im Eurocup verkraften muss. "Aber das darf uns nicht zurückwerfen", betonte Ojeda. Den Verantwortlichen ist klar, dass ALBA dort gegen finanzkräftigere Topteams auch Lehrgeld zahlen wird.

Trotzdem ist die Vorfreude groß. Auch aus Sicht von Aufsichtsrat Axel Schweitzer werden die Spiele in der Euroleague "echte Highlights, die wir genießen wollen". Deshalb ist es das Ziel der Berliner, sich in der stärkten europäischen Liga dauerhaft zu etablieren. "Wir wollen auch beweisen, dass wir dazugehören", so Schweitzer weiter.

Um in der Euroleague mithalten zu können, wurde der Spieleretat um ein Fünftel erhöht. "Damit konnten wir die Spieler halten, die wir halten wollten. Und so auch längerfristige Verträge abschließen", sagte Schweitzer. Leistungsträger wie Luke Sikma und Peyton Siva wurden mit längeren Kontrakten gebunden.

In Dennis Clifford, Joshiko Saibou und Talent Franz Wagner haben nur drei Stammspieler den Verein verlassen. Der Kern des Teams konnte gehalten werden. "Ein Glücksfall", sagte Trainer Aito Garcia Reneses.

Makai Mason (Baylor University), Marcus Eriksson (Gran Canaria) und Center Tyler Cavanaugh (Salt Lake City Stars) kamen als Neuzugänge. Zudem erhielt Eigengewächs Jonas Mattisseck einen Vierjahresvertrag. "Wir glauben, dass die Spieler in unser System passen und das Team weiterbringen können", sagte Ojeda.

Mit ihnen startet ALBA den nächsten Versuch, einen Titel zu holen. Der ist zwar weiter kein Muss, aber die Sehnsucht ist dennoch groß. In den vergangenen fünf Jahren stand ALBA in fünf Finalspielen - und ging leer aus. "Natürlich ist das frustrierend", sagte Ojeda. Und trotzdem bleibt ALBA bei seinem Modell mit jungen Spielern weiterzuarbeiten. "Wir wollen etwas Dauerhaftes schaffen", sagte Schweitzer. Titel seien wichtig, "aber nicht das ultimative Ziel", ergänzte Ojeda.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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