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Letzte Vorbereitungen auf "Polarstern" vor Expeditionsbeginn

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Letzte Vorbereitungen auf "Polarstern" vor Expeditionsbeginn

20.09.2019, 05:15 Uhr | dpa

Letzte Vorbereitungen auf "Polarstern" vor Expeditionsbeginn. Forschungsschiff "Polarstern"

Das deutsche Eisbrecher- und Forschungsschiff "Polarstern" ankert in einem Hafen. Foto: Rune Stoltz Bertinussen/NTB scanpix (Quelle: dpa)

Vor dem Start der bislang größten Arktis-Expedition laufen rund um den deutschen Forschungseisbrecher "Polarstern" die letzten Vorbereitungen. "Das wuselt hier wie ein Ameisenhaufen. Wir haben das eine oder andere Last-Minute-Problem, aber das kriegen wir alles hin. Heute Abend wird ausgelaufen", sagte Forschungsleiter Markus Rex am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. Gegen 20.30 Uhr sollte die "Polarstern" in Tromsø im Norden Norwegens zu ihrer Mammutexpedition "Mosaic" in Richtung Arktis aufbrechen. Zum Start wurde auch Bundesforschungsministerin Anja Karliczek (CDU) erwartet.

Ein Jahr lang wird das Forschungsschiff des Bremerhavener Alfred-Wegener-Instituts (Awi) mit dem Meereis durch die zentrale Arktis driften. Die Forscher lassen die "Polarstern" dafür im Eis einfrieren. Die Expedition wird insgesamt rund 140 Millionen Euro kosten, Deutschland trägt die Hälfte davon. Die beteiligten Wissenschaftler aus fast 20 Ländern, die während der Reise mehrfach ausgewechselt werden, wollen mit ihren Messungen vor allem den Einfluss der Arktis auf das Weltklima besser verstehen lernen. Sie erhoffen sich einen Meilenstein für die Klimaforschung.

Eine Arktis-Expedition in dieser Größenordnung hat es laut Rex noch nie gegeben. Entscheidend sei, dass zum Start nichts fehle. "Wir dürfen jetzt nichts vergessen. Wir können nicht einfach in den nächsten Laden gehen und etwas nachkaufen. Wir sind dann auf das angewiesen, was wir mitgenommen haben", sagte der Forscher.

Die Polarstern hat Platz für eine Schiffscrew von bis zu 44 Personen sowie maximal 55 Wissenschaftler und Techniker, die in neun Laboren ihren Forschungsarbeiten nachgehen können.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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