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BFV setzt Zeichen: Gericht sperrt Al-Dersimspor vorläufig

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BFV setzt Zeichen: Gericht sperrt Al-Dersimspor vorläufig

27.09.2019, 15:26 Uhr | dpa

BFV setzt Zeichen: Gericht sperrt Al-Dersimspor vorläufig. Fußballplatz

Der Schatten einer Eckfahne wird auf das Spielfeld geworfen. Foto: Friso Gentsch/Archivbild (Quelle: dpa)

Das Sportgericht hat die 1. Männermannschaft des BSV Al-Dersimspor bis zum 11. Oktober für alle Spiele gesperrt. Damit setzt der Berliner Fußball-Verband (BFV) auch ein Zeichen gegen die zunehmende Gewalt gegen Schiedsrichter auf dem Amateurplätzen der Hauptstadt. Am 11. Oktober wird das BFV-Sportgericht dann die Vorfälle beim Berlin-Liga-Spiel des Kreuzberger Vereins gegen den Frohnauer SC (2:4) offiziell verhandeln, bei dem es zu einer gewalttätigen Attacke gegen Referee Stefan Paffrath nach Spielschluss gekommen sein soll. Der beschuldigte Spieler von Al-Dersimspor ist bis dahin ebenfalls gesperrt, teilte der Verband am Freitag mit.

Der Schiedsrichterausschuss hatte bereits beschlossen, bis zum 11. Oktober keine Schiedsrichter mehr zu Spielen von Al-Dersimspor zu entsenden. Das betrifft aber nicht die Partien des Jugendbereichs, in dem es keine Ansetzungspflicht mit Schiedsrichtern gibt, betonte der BFV. Es sei da gängige Praxis, dass sich Gast- und Heimverein auf einen Ersatz-Schiedsrichter einigen. "Unbeteiligte Jugendliche des Vereins BSV Al-Dersimspor" könnten so weiter Fußball spielen.

Das Präsidium des BFV appellierte nach der Zunahme von Gewalt gegen Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter an den Fairplay-Gedanken. In der Berlin-Liga seien nach sechs Spieltagen bereits zwei körperliche Angriffe auf einen Referee zu verzeichnen. Darüber hinaus habe es seit Saisonbeginn zahlreiche Spielabbrüche, Bedrohungen und Angriffe auf Schiedsrichter in weiteren Spielklassen gegeben bis hin zu handgreiflichen Auseinandersetzungen unter Zuschauern im Jugendbereich. BFV-Präsident Bernd Schultz forderte ausdrücklich eine "Rückkehr zur Toleranz und Respekt auf Berlins Fußballplätzen".

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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