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Mohring gegen Urwahl: zu wenig Unterstützung im Wahlkampf

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Mohring gegen Urwahl: zu wenig Unterstützung im Wahlkampf

14.10.2019, 11:06 Uhr | dpa

Mohring gegen Urwahl: zu wenig Unterstützung im Wahlkampf. Mike Mohring

Mike Mohring, CDU-Fraktionschef in Thüringen, hält eine Rede. Foto: Martin Schutt/zb/dpa (Quelle: dpa)

Thüringens CDU-Chef Mike Mohring hat etliche Wortmeldungen aus der eigenen Partei als nicht hilfreich in seinem Landtagswahlkampf kritisiert. Mohring sagte am Montag vor Beginn von Gremiensitzungen seiner Partei in Berlin, er sei nicht unzufrieden, was das Adenauerhaus logistisch leiste. Aber er sei unzufrieden damit, dass es so viele Wortmeldungen gebe, die nicht inhaltlich helfen. "Ich würde mir da inhaltlich mehr Unterstützung erwarten."

Er sei insbesondere nicht glücklich über Ratschläge, "die ich von außen bekomme, dass wir angeblich mit den Linken zusammenarbeiten sollen", sagte Mohring weiter. Die CDU in Thüringen habe "doch ein klares Ziel. Wir wollen in Thüringen die Linken ablösen und nicht mit ihnen zusammenarbeiten. Das ist eine Partei, die nicht mal in der Lage ist, die DDR als Unrechtsstaat anzuerkennen".

Mohring lehnt eine Urwahl zur Bestimmung der Kanzlerkandidatur der Union ab. "Ich kann dem nichts Gutes abgewinnen", sagte er auch mit Blick auf die von der Jungen Union beschlossene Forderung nach einer Urwahl.

Er halte die ganzen Debatten jetzt für völlig überflüssig. Die trügen nur dazu bei, bei den Menschen den Eindruck zu verfestigen, dass Berlin sich nur mit sich selbst beschäftige, wer welchen Posten kriege. "Wenn jetzt alle mal schauen würden, dass wir in Thüringen Landtagswahlen haben und ein bisschen den Laden mit rocken würden, wäre ich glücklicher", sagte der Thüringer CDU-Chef. In Thüringen wird am 27. Oktober ein neuer Landtag gewählt.

Mohring sagte, für ihn habe im Übrigen Annegret Kramp-Karrenbauer den ersten Zugriff, "sie ist Parteivorsitzende". Aber diese Frage werde nicht jetzt entschieden. Er gehe davon aus, dass Angela Merkel bis 2021 Kanzlerin bleibe. Also stelle sich die Frage für die CDU/CSU erst Ende 2020.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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