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Herthas Kampf gegen die Bremen-Bilanz: Serie zu brechen

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Herthas Kampf gegen die Bremen-Bilanz: Serie zu brechen

18.10.2019, 12:41 Uhr | dpa

Herthas Kampf gegen die Bremen-Bilanz: Serie zu brechen. Berliner Stark bei der Nationalmannschaft

Bundestrainer Joachim Löw (r) verfolgt das Training seiner Mannschaft neben Niklas Stark. Foto: Bernd Thissen/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Ante Covic war erstmal voll des Lobes für seinen Kollegen. "Florian macht einen herausragenden Job", betonte der Trainer von Hertha BSC am Freitag bei einer Pressekonferenz in Berlin. Der 44-Jährige verglich sogleich seinen und den Werdegang des besagten Florian Kohfeldt, einem 37 Jahre alten gebürtigen Siegener. Von der Pike auf gelernt hätten Kohlfeld und er den Job, und beide dürften ihre Sporen im Verein verdienen, in dem sie seit vielen Jahren sind. Covic bei Hertha, Kohfeldt beim SV Werder Bremen.

Und damit ausgerechnet bei dem Club, gegen den für die Berliner seit einiger Zeit in der Fußball-Bundesliga nur wenig zu holen ist. Seit elf Meisterschaftsspielen warten die Herthaner auf einen Sieg gegen Bremen. Der letzte gelang am 13. Dezember 2013 in einem Heimspiel mit einem 3:2.

Nun muss der Hauptstadtclub an diesem Samstag (15.30 Uhr/Sky) aber auch noch bei den Werderanern antreten. Ein Hexenkessel erwarte sie dort, befürchtete Covic. Der letzte Sieg der Berliner dort liegt noch länger zurück, über 13 Jahre - 11. März 2006, Hertha gewann 3:0. "So lange Serien sind auch dazu da, dass sie reißen", sagte Covic. "Wir sehen es so, dass die Chancen jetzt da sind." Hertha müsse aber ans Limit gehen.

Ob Niklas Stark für die fußballerische Grenzerfahrung infrage kommt, ließ Covic noch offen. Einen Einsatz des Abwehrspielers, der sich bei der Länderspielreise nachts in einem Hotel unterhalb des Knies verletzt hatte, als er gegen einen Tisch gestoßen war, wollte der Hertha-Coach nicht komplett ausschließen. "Ich glaube, der Heilungsprozess verläuft ganz ordentlich", sagte Covic: "Ich würde nicht sagen, dass er ganz ausfällt."

Sollte Stark nicht zur Verfügung stehen, hat Covic aber schon einen Plan B, und der könnte Karim Rekik heißen. Ob er so heißt, ließ Covic freilich offen.

Der Coach wirkte trotz der bedenklichen Bilanz der Berliner gegen die Bremer recht locker. Die jüngste Serie mit drei Siegen nacheinander hat dem Hauptstadtclub, der in dieser Saison erstmals Bundesliga-Konkurrenz in der eigenen Stadt durch den 1. FC Union hat, gut getan. Vor allem nach einem sehr schwachen Start mit vier Partien ohne Sieg in die neue Spielzeit.

In den achten Spieltag starten die Berliner als Tabellenzehnter mit zehn Punkten, Bremen ist Elfter mit zwei Zählern weniger. Covics Kollege Kohfeldt rühmte das Hertha-Team ob der jüngsten Erfolge bereits als "Mannschaft der Stunde". In Sachsen Lob steht's zwischen den beiden Trainerkollegen also eher unentschieden.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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