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Schule bemüht sich nach Todesdrohung um Aufklärung

Berlin  

Schule bemüht sich nach Todesdrohung um Aufklärung

11.11.2019, 17:27 Uhr | dpa

Schule bemüht sich nach Todesdrohung um Aufklärung. Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD)

Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) stellt ein Gutachten zum Berliner Neutralitätsgesetz vor. Foto: Taylan Gökalp/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Nach den Todesdrohungen, die der Sohn eines AfD-Abgeordneten aus dem Berliner Landesparlament von Mitschülern bekommen haben soll, bemüht sich die Schule um Aufklärung. "Die Schulleitung führt nun mit allen beteiligten Schülern Einzelgespräche", erklärte ein Sprecher der Bildungs-Senatsverwaltung am Montag. "Danach wird ausgewertet, ob der Oberstufenausschuss einberufen wird. Auch die Eltern werden einbezogen. Die Schulpsychologie und die Schulaufsicht sind eingeschaltet."

Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) sei ganz klar der Auffassung, dass kein Kind wegen der politischen Aktivitäten seiner Eltern in Haftung genommen oder bedroht werden dürfe, so der Sprecher. Nach Informationen aus Polizeikreisen hat es gegenüber zwei Schülern bereits Gefährderansprachen gegeben, außerdem seien am Montag Vorladungen zur Zeugenvernehmung verschickt worden.

Wie die Polizei am Samstag mitteilte, hatte der 16-Jährige angegeben, dass Mitschüler ihn und seine Familie bedroht hätten, unter anderem über einen Kurzmitteilungsdienst. Der Schüler habe sich deswegen am Freitag an die Schulleitung gewandt, die wiederum die Polizei alarmierte.

Der Vater des Jungen teilte am Montag mit, Polizeiführung und Justiz müssten sich daran messen lassen, wie effektiv sie gegen die Täter vorgingen. Er hoffe außerdem, dass die Bildungssenatorin sehr schnell und sehr effektiv geeignete Maßnahmen anordne, um Berlins Schulen zu einem sicheren Ort zu machen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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