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Sturmgewehre im Busgepäck gefunden: Anklage gegen Schweden

Berlin  

Sturmgewehre im Busgepäck gefunden: Anklage gegen Schweden

12.11.2019, 16:41 Uhr | dpa

Gegen einen Mann aus Schweden, der im Mai mit schweren Waffen im Gepäck in einem Fernbus gefasst wurde, ist in Berlin Anklage erhoben worden. Es gehe um einen Verstoß gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Martin Steltner, in einem am Dienstag im Internet veröffentlichten Video.

Der Mann kam mit dem Bus aus Serbien und wollte nach Schweden. Bei einer Kontrolle an der Autobahn entdeckte der Zoll am 18. Mai bei ihm zwei vollautomatische Kalaschnikow-Sturmgewehre, eine sogenannte Pumpgun und eine Pistole.

Er wurde festgenommen, wegen einer Panne aber wenig später wieder freigelassen. Irrtümlich ging es zunächst nur um einen Verstoß gegen das mildere Waffengesetz. Daher gab es keinen Haftbefehl. Der Mann reiste weiter nach Schweden, wurde dort festgenommen und dann ausgeliefert. Inzwischen sitzt der 24-jährige in Berlin in Untersuchungshaft.

Warum der Verdächtige die Waffen nach Schweden schmuggeln wollte, ist nicht bekannt. Aus den Staaten des früheren Jugoslawiens werden immer wieder Gewehre und Pistolen aus den Beständen der verschiedenen Armeen in andere Länder Europas verkauft.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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