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Sozialministerin begrüßt beschlossene Masern-Impfpflicht

Berlin  

Sozialministerin begrüßt beschlossene Masern-Impfpflicht

14.11.2019, 15:03 Uhr | dpa

Sozialministerin begrüßt beschlossene Masern-Impfpflicht. Ein Kinderarzt impft ein Kind in den Oberschenkel

Ein Kinderarzt impft ein Kind in den Oberschenkel. Foto: Julian Stratenschulte/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Sachsens Sozialministerin Barbara Klepsch (CDU) freut sich über den Bundestagsbeschluss zur Masern-Impfpflicht. "Es ist gut, dass wir jetzt die Impfpflicht gegen Masern haben", sagte sie am Donnerstag in Dresden. Vor allem in Schulen und Kitas sowie für pädagogisches und medizinisches Personal sei das genau der richtige Weg, weil dort die Ansteckungsgefahr am größten sei. "Wir müssen auch an die denken, die selbst nicht geimpft werden können wie Säuglinge oder chronisch kranke Menschen."

Mit Aufklärung und gutem Zureden ist die für eine Immunisierung nötige Quote von 95 Prozent nicht erreichbar, sagte Klepsch. Im Schuljahr 2017/2018 waren im Freistaat 97,4 Prozent der untersuchten Vierjährigen vollständig geimpft, bei den Schulanfängern 82,1 Prozent und bei den Sechsklässlern 93,7 Prozent. "Es muss uns gelingen, die Masern auszurotten", mahnte sie unter Verweis darauf, dass es eine hochgefährliche Infektionskrankheit mit schweren Spätfolgen ist - und manchmal tödlichem Ausgang.

Das Gesetz für eine Impfpflicht soll zum 1. März 2020 in Kraft treten soll. Eltern müssen dann vor der Aufnahme ihrer Kinder nachweisen, dass diese geimpft sind, bei Verstößen drohen Bußgelder. Für Kinder, die schon in Kita oder Schule gehen, ist bis Ende Juli 2021 nachzuweisen, dass sie geimpft sind oder Masern schon hatten. Die Impfpflicht gilt auch für das Personal in Kitas, Schulen und medizinischen Einrichtungen sowie für Bewohner und Mitarbeiter in Asylbewerberunterkünften.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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